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Endometriose Was tun gegen die Schmerzen?

Starke Regelschmerzen, psychische Beschwerden und viele Arzttermine – aber keine Diagnose. Das beschreibt die Geschichte von vielen Frauen* und Mädchen* mit Endometriose. Endometriose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Unterleibs bei Frauen*. Viele Betroffene merken die Krankheit gar nicht, andere leiden jahrelang schwer. Oft führt erst ein unerfüllter Kinderwunsch zur Diagnose.  

In diesem Beitrag werden häufige Fragen zum Thema Endometriose beantwortet. Sie als Frau* oder Mädchen* erfahren, was Sie selbst tun können, um gut mit der Krankheit zu leben. Wir klären Mythen rund um das Thema auf und Sie erfahren, wo Sie Rat und Hilfe sowie weitere Informationen zu Endometriose finden. Mit diesen Informationen können Sie sich selbst ein Bild machen, bevor Sie eine Entscheidung für Ihre Gesundheit treffen!

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Sex sowie Probleme, schwanger zu werden können Anzeichen für Endometriose sein. 
  • Bei Endometriose siedelt sich Gewebe, das jenem der Gebärmutter-Schleimhaut sehr ähnlich ist, außerhalb der Gebärmutter an. 
  • Schmerzen im Unterleib gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Endometriose. 
  • In Österreich gibt es etwa 4.000 Neuerkrankungen pro Jahr. 
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Erkrankung zu erkennen. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt, wenn Sie eine Endometriose vermuten. 
  • Die Möglichkeiten der Behandlung reichen von Schmerzmitteln über hormonelle Behandlungen bis hin zu Operationen. 
  • Professionelle Hilfe finden Sie bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt sowie im Endometriose-Zentrum der Universitätsklinik am LKH Graz.
14.03.2023
Folge #38 Endometriose: Nicht die Regel?
In dieser Folge erklären die Endometriose-Expertinnen und selbst Betroffenen von der Erkrankung Priv.-Doz.in Dr.in med. Monika Wölfler von der Frauenklinik der Medizinischen Universität Graz und Mag.a Eva Anderhuber-Tutsch von der Selbsthilfe Endometriose in Graz, wie Sie Endometriose erkennen, was gegen die Schmerzen hilft, wer und welche Behandlung helfen kann und ob Endometriose heilbar ist.
Häufige Fragen

Endometriose ist eine Erkrankung des Unterleibs bei Frauen*. Dabei wächst Gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter. Zum Beispiel im Bauchraum, am Eierstock oder an der Blase. Fachleute nennen diese Gewebe-Ansammlungen auch „Endometriose-Herde“.

Nein. Endometriose ist eine gutartige Erkrankung. Die Endometriose-Herde können zwar wachsen und stören manchmal andere Organe. Es ist aber extrem selten, dass sich aus den Endometriose-Herden eine Krebs-Erkrankung entwickelt.

Die Beschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Viele Betroffene merken die Erkrankung gar nicht. Andere haben Schmerzen im Unterleib, welche mal stärker und mal schwächer sein können.  

Anzeichen für Endometriose können sein: 

  • Starke Schmerzen während der Periode, die im Alltag störend sind und die Einnahme von Schmerzmittel erforderlich machen
  • Schmerzen beim oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Verdauungsbeschwerden (zum Beispiel Verstopfung und Schmerzen beim Stuhlgang), die vor allem zyklusabhängig und während der Periode auftreten
  • Harnwegsbeschwerden (zum Beispiel Schmerzen beim Wasserlassen oder bei voller Blase), welche insbesondere zyklusabhängig sein können 
  • Unerfüllter Kinderwunsch, also das Ausbleiben einer Schwangerschaft nach mindestens 12 Monaten regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr (in Kombination mit mindestens einem weiteren der oben genannten Anzeichen)
  • Chronische Schmerzen im Bereich des Beckens, welche im Laufe des Zyklus unterschiedlich stark sein können

Häufig kommen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Erschöpfung begleitend vor. 

Warum genau eine Endometriose entsteht, ist noch nicht geklärt. Endometriose-Herde bestehen aus Gewebe, das der Gebärmutter-Schleimhaut sehr ähnlich ist. Der weibliche Zyklus wirkt sich auf die Endometriose-Herde aus: Am Ende des Zyklus wird die Gebärmutter-Schleimhaut abgestoßen und es kommt zur Regelblutung. Das Gewebe der Endometriose-Herde wird ebenfalls abgestoßen. Dieses kann aber NICHT aus dem Bauchraum abfließen. Das kann zu Verklebungen, Zysten oder Entzündungen führen und Schmerzen auslösen.

Schmerzen im Unterleib können viele verschiedene Ursachen haben. Deshalb dauert es oft lang, bis Endometriose erkannt wird. Für eine Untersuchung, wenden Sie sich am besten an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt. Wenn Sie eine Endometriose vermuten, überlegen Sie gut, welche Untersuchungen wirklich nötig und sinnvoll sind.

Folgende Untersuchungen sind möglich: 

Ausführliches Gespräch mit Arzt oder Ärztin 

  • Berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin von Ihren Beschwerden und beantworten Sie Fragen ehrlich und genau. Das ist der erste Schritt zur Diagnose. 

Tast-Untersuchung 

  • Eine allgemeine frauenärztliche Untersuchung ist der nächste Schritt. Der Arzt oder die Ärztin prüft bei einer Tast-Untersuchung, ob und wo genau Sie Schmerzen haben. 

Ultraschall 

  • Ein Ultraschall kann durch die Bauchdecke oder durch die Scheide durchgeführt werden. So können größere Endometriose-Herde, zum Beispiel auf den Eierstöcken, erkannt werden. Kleinere Endometriose-Herde werden beim Ultraschall nicht erkannt. 

Bauchspiegelung (Laparoskopie) 

  • Bei einer Bauchspiegelung wird unter Vollnarkose eine kleine Kamera in den Bauchraum eingeführt. Der Fachbegriff für diese Untersuchung heißt „Laparoskopie". Endometriose-Herde können so erkannt und entfernt werden. Es können auch Proben vom Gewebe entnommen werden. 

    Wie bei jeder Operation unter Narkose, gibt es auch bei der Bauchspiegelung Risiken. Deshalb sollte diese Untersuchung nur durchgeführt werden, wenn eine sichere Diagnose für die weitere Behandlung notwendig ist. 

 

Nähere Informationen zu diesen und weiteren möglichen Untersuchungen finden Sie hier.  

Es gibt verschiedene Behandlungen bei Endometriose. Die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.

Schmerzmittel, eine Operation oder eine Behandlung mit Hormonen können helfen, die Beschwerden zu lindern. Wenn Sie Kinder bekommen möchten, sind Behandlungen mit Hormonen nicht geeignet. Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt kann Sie zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten. 


Folgende Behandlungen gibt es: 

Schmerzmittel 

  • Um die Schmerzen zu lindern, nehmen Frauen häufig Schmerzmittel. Diese bekommen Sie meist ohne Rezept und werden meistens gut vertragen. Trotzdem können Nebenwirkungen auftreten. Ohne die Beratung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin sollten Sie Schmerzmittel nicht über längere Zeit einnehmen. 

Behandlung mit Hormonen 

  • Für Frauen, die schwanger werden möchten, ist eine Behandlung mit Hormonen nicht geeignet. Durch die Einnahme von Hormonen wird die Periode unterdrückt. Dadurch können die Schmerzen gelindert und die Endometriose-Herde ruhig gestellt werden. Es ist nicht klar, ob die Endometriose durch eine hormonelle Behandlung verschwindet. Häufig treten die Beschwerden nach dem Ende der Behandlung wieder auf. 

Operation 

  • Endometriose kann mit zwei Operations-Methoden behandelt werden: Mit einer Bauchspiegelung („Laparoskopie“) oder mit einem herkömmlichen Bauchschnitt („Laparotomie“). Beide Methoden werden unter Vollnarkose durchgeführt. Die Endometriose-Herde werden durch ein Skalpell, einen Laser oder durch eine elektrisch aufgeheizte Sonde entfernt. 

    Eine Operation kann die Schmerzen der Endometriose lindern. Ob auch die Fruchtbarkeit verbessert werden kann, ist nicht klar. Dazu fehlen Studien. Bei zirka 20 von 100 operierten Frauen bilden sich innerhalb von 5 Jahren wieder Endometriose-Herde. 

Gebärmutter und Eierstöcke entfernen 

  • Wenn andere Behandlungen nicht gewirkt haben und die Endometriose-Herde in der Gebärmutter zu finden sind, ist es möglich, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Dabei spielt das Alter der Frau eine wichtige Rolle, ebenso ob die Frau noch Kinder bekommen möchte. Es gibt allerdings keine Garantie dafür, dass die Beschwerden der Endometriose damit geheilt sind.

    Werden auch die Eierstöcke entfernt, fehlen den Endometriose-Herden die Hormone, die sie zum Wachsen brauchen. Wenn beide Eierstöcke entfernt werden, können keine weiblichen Geschlechtshormone mehr produziert werden und ein „künstlicher“ Beginn der Wechseljahre wird dadurch ausgelöst. Eine Entscheidung für oder gegen eine Entfernung der Eierstöcke sollte gut überlegt sein, weil der Wegfall der Hormone ebenfalls starke Beschwerden auslösen kann.

 

Nähere Informationen zu diesen und weiteren Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Von 100 Frauen, die an Endometriose leiden, haben 30 bis 50 Frauen auch Probleme, schwanger zu werden. Die Erkrankung kann also ein Grund dafür sein, dass Sie nicht schwanger werden. 

Es gibt noch viele andere mögliche Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch. Wenn Sie sich ein Kind wünschen und ein Jahr lang regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten und nicht schwanger geworden sind, sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt!

Was kann ich selbst tun

Tipps für ein Leben mit Endometriose 

  • Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin über Ihre Beschwerden. Auch wenn Sie starke Regelschmerzen haben und deshalb nicht arbeiten können oder deshalb Schmerzmittel einnehmen. 
  • Wenden Sie sich an eine spezialisierte Einrichtung, wie zum Beispiel die Universitäre Kompetenzeinheit Endometriose am Universitätsklinikum Graz. 
  • Bewegung tut gut! Suchen Sie sich etwas aus, das Ihnen Spaß macht. Nordic Walking, Schwimmen oder Beckenbodentraining können sich angenehm anfühlen. Auch Yoga oder andere Entspannungstechniken können helfen. 
  • Schreiben Sie ein Endometriose-Tagebuch. Hier notieren Sie Ihre Beschwerden und was Ihnen hilft und was nicht. So lernen Sie sich selbst und Ihre Erkrankung besser kennen. 
  • Sich mit anderen Betroffenen auszutauschen kann helfen und entlasten. Zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe. Hier finden Sie die Selbsthilfegruppen von Endometriose-Betroffenen in der Steiermark. 

 

Fragen Sie nach! 

Damit Sie eine gute Entscheidung für Ihre Gesundheit treffen können, ist es wichtig, dass Sie Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt Fragen stellen. Fragen Sie so lange nach, bis alle Ihre Fragen beantwortet sind! Folgende Fragen sollten Sie jedenfalls stellen: 

  1. Was habe ich? 
    Erzählen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt von Ihren Beschwerden und erklären Sie, wann diese in Ihrem Zyklus auftreten. Sagen Sie, warum Sie heute da sind. Was möchten Sie im Gespräch klären? 

    Dabei kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihre Beschwerden schon vor dem Arztbesuch mitschreiben, zum Beispiel in einem Endometriose-Tagebuch. 
     
  2. Was kann ich tun? 
    Fragen Sie nach, was Sie selbst tun können, um Ihre Beschwerden zu lindern. Welche Möglichkeiten gibt es, eine Diagnose zu stellen? Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? 
     
  3. Warum soll ich das tun? 
    Wie wirkt die Behandlung? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Fragen Sie nach, was die Vorteile und Nachteile der Behandlung sind. Erkundigen Sie sich auch, was passiert, wenn Sie nichts tun. 

Noch mehr Tipps für das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin finden Sie hier.  

Video

Im redaktionell unabhängigen Dokumentarfilm „Nicht die Regel“ erzählen drei verschiedene Frauen von ihrem Leben mit Endometriose. Sie berichten von langen Diagnosewegen, Beschwerden, Operationen und Therapien. Der Film ist kostenpflichtig. 

Mythen

Endometriose: Wahrheit oder Mythos?

Es gibt viele Informationen darüber, was bei Endometriose hilft. Ob es sich dabei um Behauptungen oder Tatsachen handelt, haben wir geprüft:

 

Mythos 1: CBD aus Cannabis hilft gegen starke Regelschmerzen.

Dazu fehlen die wissenschaftlichen Belege. CBD ist der nicht-berauschende Stoff aus der Cannabis-Pflanze und soll gegen Regelschmerzen helfen. Das wurde wissenschaftlich aber nie untersucht. Unsere Kolleg*innen von Medizin Transparent konnten keine Studien dazu finden. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Mythos 2: Die Antibaby-Pille hilft bei Endometriose. 

Die meisten Antibaby-Pillen können Schmerzen nachweislich lindern, die durch Endometriose ausgelöst werden. Doch die Pille kann auch Nebenwirkungen haben, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, ein Spannungsgefühl in der Brust oder Wassereinlagerungen. Weitere Informationen zur Behandlung mit der Antibaby-Pille finden Sie hier.  

 
Zahlen und Daten

So häufig ist Endometriose 

  • Zirka jede 10. Frau im fortpflanzungsfähigen Alter leidet weltweit unter Endometriose. 
  • In Österreich gibt es jährlich zirka 4.000 neue Erkrankungen
  • Ungefähr 250 Patientinnen werden jedes Jahr am Endometriose-Zentrum der Universitätsklinik am LKH Graz behandelt.  
Rat und Hilfe

Medizinische Hilfe und Beratung bei Endometriose

Wenn Sie vermuten, an Endometriose zu leiden, können Ihnen folgende Stellen weiterhelfen: 

  • Wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt 
    Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt ist die*der erste Ansprechpartner*in bei gesundheitlichen Problemen. Bei Bedarf werden Sie an eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt überwiesen. 
     
  • Wenden Sie sich an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt 
    Die Ärztesuche der Ärztekammer Steiermark hilft Ihnen dabei, Fachärzt*innen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zu finden. Sie können nach Bezirken filtern und so die passende Ärztin oder den passenden Arzt für Sie finden. Bei Bedarf werden Sie an eine Spezialambulanz überwiesen. 
     
  • Universitäre Kompetenzeinheit Endometriose 
    Das zertifizierte Endometriose-Zentrum am Universitätsklinikum Graz berät und behandelt Sie evidenzbasiert und nachhaltig. Expert*innen unterstützen Sie auch bei unerfülltem Kinderwunsch. Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt wird Sie bei Bedarf an diese Spezialambulanz überweisen. Terminvereinbarungen erfolgen per E-Mail oder Telefon. 
     
  • Barmherzige Brüder Graz: Spezialambulanz für Endometriose
    Auch die Barmherzigen Brüder Graz bieten eine spezialisierte Ambulanz für Betroffene von Endometriose an. Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt wird Sie bei Bedarf an eine Spezialambulanz überweisen. Bitte vereinbaren Sie vorab telefonisch einen Termin. 
     
  • Endometriose-Vereinigung Austria
    Der ehrenamtliche Verein bietet Informationen zu Endometriose und deren Behandlung sowie Termine und Veranstaltungen zu diesem Thema. 
     
  • Selbsthilfegruppe für Frauen mit Endometriose 
    In einer Selbsthilfegruppe können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen und Ihre eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung teilen. Die Selbsthilfegruppe steht auch im Austausch mit Frauenärztinnen und Frauenärzten und kann Sie bei der Suche nach Ansprechpartner*innen unterstützen. 
     
  • Dachverband der steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen
    Der Verein setzt sich auf verschiedenen Ebenen für Frauen* und Mädchen* ein. Hier bekommen Sie Beratung und Information zu verschiedenen Themen. Beratungsstellen gibt es in der ganzen Steiermark. 
     
  • Psychosoziale Beratungsstellen 
    Bei psychosozialen Belastungen wenden Sie sich an eine psychosoziale Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Eine Übersicht finden Sie unter folgendem Link. 
     
  • Frauengesundheitszentrum
    Das Frauengesundheitszentrum bietet kostenlose Beratungen zum Thema Endometriose für Betroffene an. 
     
  • Übersicht an regionalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern
    Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, Expertinnen und Experten in den steirischen Bezirken zu finden.
     
Ein Beispiel
Frau fasst sich mit schmerzerfülltem Gesichtsausdruck an den Bauch

Michaela ist 34 Jahre alt und Mutter eines Sohnes. Michaela leidet seit ihrer Jugend an Endometriose. Die Erkrankung wurde aber erst bei einer Operation im Alter von 29 Jahren festgestellt. Sie hatte immer schon starke Regelschmerzen, dachte aber das sei normal. „Ich nahm während der Periode jeden Tag vier starke Schmerztabletten um durch den Tag zu kommen“, erzählt die junge Mutter. Erst als der unerfüllte Kinderwunsch zu den Schmerzen dazukam, wandte Sie sich an die spezialisierte Endometriose-Einheit am LKH Graz. Durch die passende Behandlung besserten sich ihre Beschwerden und auch mit dem Kinderwunsch klappte es endlich. 

Hinweis: Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass die Informationen auf dieser Webseite auf keinen Fall als Ersatz für eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Expertinnen und Experten (zum Beispiel Ärzt*innen, Apotheker*innen, Ernährungsberater*innen, Psycholog*innen etc.) dienen. “Gesund informiert“ ist eine Webseite des Gesundheitsfonds Steiermark und wird ausschließlich aus öffentlichen Mitteln finanziert. Weitere wichtige Informationen finden Sie hier
Haben Sie einen Vorschlag für ein Gesundheitsthema, über das wir auf der Webseite informieren sollen? Schreiben Sie uns per E-Mail an [email protected]

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