Skip to main content
Loading...

GESUNDHEITSTHEMEN

Grippe oder grippaler Infekt?

WIE KANN ICH EINE GRIPPE VON EINEM GRIPPALEN INFEKT UNTERSCHEIDEN?

  • Ein grippaler Infekt beginnt schleichend mit laufender Nase, Halsschmerzen, leichten Gliederschmerzen und allgemeiner Abgeschlagenheit. Bei einem grippalen Infekt haben Sie nur leichtes Fieber bzw. kann dieses auch ganz fehlen.
  • Typisch für eine Grippe ist der schlagartige Beginn mit hohem Fieber, trockenem Husten, Schüttelfrost, Schnupfen, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen sowie allgemeinem Krankheitsgefühl. Bei einer Grippe steigt das Fieber auf bis zu 41°C.

WANN SOLL ICH EINE ÄRZTIN/EINEN ARZT KONTAKTIEREN?

Wenn Sie einen grippalen Infekt haben und sich Ihre Symptome verschlimmern oder
länger als eine Woche dauern, kontaktieren Sie eine Ärztin/einen Arzt.
Grundsätzlich sollen Sie bei einer Grippe eher eine Ärztin/einen Arzt kontaktieren.
Besonders wenn Sie zu den Personen mit erhöhtem Risiko für Komplikationen zählen:

  • Schwangere
  • Chronisch Kranke (z.B. Diabetes oder Lungenerkrankungen)
  • Bei geschwächter Abwehr (z.B. unter Chemotherapie)
  • Autoimmunerkrankung

WAS KANN ICH SELBST ZUR HEILUNG BEITRAGEN?

  • Schonen Sie sich körperlich
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich
  • Nehmen Sie auf die Empfehlung Ihrer Ärztin/Ihres Arztes oder Ihrer Apothekerin/Ihres Apothekers Schmerzmittel ein, die auch fiebersenkend sind

EMPFEHLUNG

Grippeimpfung insbesondere Personen über 60 Jahre



Was Sie noch wissen sollten…

Wie kann ich eine Ansteckung mit und die Verbreitung einer Grippe verhindern?

  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen
  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit anderen Menschen
  • Vermeiden Sie Händekontakt und waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Wie das geht, erfahren Sie unter https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (https://www.apotheker.or.at/internet/oeak/NewsPresse.nsf/ca4d14672a08756bc125697d004f8841/ff248e40cc5a5875c12570bc004da342/$FILE/Merkblatt%20Influenza%20Pandemie.PDF)


Antibiotika

Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Viele Infektionen werden aber durch Viren ausgelöst und sind nicht durch Antibiotika behandelbar – beispielsweise Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Bronchitis oder Grippe.

Quelle: Gesundheitsinformation.de (https://www.gesundheitsinformation.de/antibiotika-richtig-anwenden-und-resistenzen.2321.de.html?part=meddrei-ci)


Grippeimpfung

Die beste Zeit für eine Grippeimpfung beginnt mit Oktober/November. Sie kann aber zu jedem späteren Zeitpunkt, auch während bereits Grippe-Erkrankungen auftreten, durchgeführt werden.
Nach der Impfung dauert es ca. 10-14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

Quelle: Robert Koch Institut (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html)


Wer soll sich impfen lassen?
Je nach Quelle werden unterschiedliche Personengruppen genannt, die sich impfen lassen sollen.
Neben Personen über 60 Jahre werden auch Schwangere, Kinder und Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Asthma, COPD und Diabetes genannt.

Für weiterführende Informationen lesen Sie die Empfehlung zur Grippeimpfung 2019/20 unter https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/0/0/6/CH4062/CMS1538134077648/empfehlung_jaehrliche_influenza_impfung_2019_v1.1_vom_24.10.2019_final.pdf


Fieber bei Kindern

Wann spricht man bei Kindern von Fieber?

Fieber Ab 38,5°
Hohes Fieber Ab 39,0°
Babys unter 3 Monaten Ab 38,0°

 

Wann soll man bei Fieber zur Ärztin/zum Arzt?

  • Wenn das Fieber sehr hoch ist: über 39,0°; bei Babys unter 3 Monaten ab 38,0°
  • Wenn Fieber trotz fiebersenkender Medikamente bei Babys länger als 1 Tag, bei Kindern ab 2 Jahren länger als 3 Tage anhält
  • Wenn Fieber schubweise oder wiederholt auftritt
  • Wenn es zu einem Fieberkrampf kommt

 

Welche weiteren Anzeichen sprechen dafür, dass man ärztliche Hilfe benötigt?
Wenn zusätzlich zum Fieber:

  • Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen auftreten
  • Ein Hautausschlag sichtbar wird
  • Ihr Kind nicht richtig Luft bekommt, beim Atmen stöhnt oder wenn Sie knisternde bzw. pfeifende Atemgeräusche hören
  • Ihr Kind den Kopf kaum nach vorn neigen kann (Nackenstarre)

 

Bei kleinen Babys unter 3 Jahren ist ärztlicher Rat auch ohne Fieber wichtig, wenn:

  • Sie nicht mehr trinken
  • Ihre Hautfarbe sich verändert
  • Sie kaum reagieren, teilnahmslos wirken oder sehr unruhig sind

 

Weitere wichtige Informationen über Fieber bei Kindern finden Sie unter der Quelle Gesundheitsinformation.de: https://www.gesundheitsinformation.de/fieber-bei-kindern-wann-zum-arzt.2346.de.html?part=symptome-ri