Skip to main content
Loading...

GESUNDHEITSTHEMEN

Sonnenbrand

Stand: Juli, 2021

Allgemeines

Einen Sonnenbrand entsteht, wenn unsere Haut zu viel Sonne abbekommt. Ein Sonnenbrand ist eine Schädigung der Haut und wird stärker, je länger man sich in der Sonne aufhält. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie sich vor einem Sonnenbrand schützen können. Sie erfahren auch, was Sie selbst tun können und wann Sie einen Arzt / eine Ärztin um Rat fragen sollten.


FAQs - Häufige Fragen

Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut. Diese Entzündung entsteht durch die Wirkung von Sonnenstrahlen auf die Haut ohne ausreichenden Schutz.


Welche Beschwerden können auftreten?

Die häufigsten Beschwerden bei Sonnenbrand sind gerötete Haut, Jucken und Schmerzen an den betroffenen Stellen. Bei einem starken Sonnenbrand können auch Blasen entstehen. Wenn die Augen zu viel Sonne abbekommen, kann das zu einer Bindehaut-Entzündung führen.


Was kann ich tun, wenn ich einen Sonnenbrand bemerke?

Als erstes sollten Sie aus der Sonne gehen und einen kühleren Platz (z.B. Wohnung, Schatten) aufsuchen. Kühlende Umschläge oder kühles fließendes Wasser können helfen. Es gibt auch spezielle Salben und Cremes (z.B. aus der Apotheke), die bei leichtem Sonnenbrand helfen können. Bei einem Sonnenbrand sollten Sie viel Wasser trinken.


Was passiert bei einem schweren Sonnenbrand?

Bei einem schweren Sonnenbrand sind große Flächen der Haut stark gerötet. Die Haut löst sich ab und die Betroffenen haben oft starke Schmerzen. Auch Übelkeit, Blasen auf der Haut sowie Fieber und Kopfschmerzen können auftreten. Bei einem schweren Sonnenbrand sollten Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin um Rat fragen.


Worauf soll ich bei Sonnencreme achten?

  • Verwenden Sie Sonnencreme, die vor UV-A und UV-B-Sonnenstrahlen schützt und einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor aufweist. Wenn Sie baden gehen, verwenden Sie wasserfeste Sonnencreme.
  • Tragen Sie die Sonnencreme rechtzeitig auf, bevor Sie in die Sonne gehen.
  • Cremen Sie sich großzügig ein und vergessen Sie keine Hautstellen. Nacken, Ohren, Zehen, Fußsohlen und Finger sollten auch eingeschmiert werden.
  • Nach dem Schwimmen und Abtrocknen und bei starkem Schwitzen sollten Sie nochmal Sonnencreme auftragen.

Wie wird Sonnencreme eigentlich getestet?

Die Stiftung Warentest prüft jedes Jahr verschiedene Sonnencremes. Im Video wird erklärt, wie das funktioniert.


Was muss ich bei Kindern beachten?

Für kleine Kinder und Babys kann ein Sonnenbrand besonders gefährlich sein. Deshalb sollte immer ein Schattenplatz mit Kindern eingenommen werden. Sollte dennoch ein Sonnenbrand passieren, empfehlen wir bei Kindern und Babys immer rasch einen Arzt / eine Ärztin aufzusuchen. Vor allem wenn große Hautflächen betroffen sind.


Was ist der Unterschied zwischen einem Sonnenbrand und einem Sonnenstich?

Ein Sonnenbrand betrifft hauptsächlich die Haut.
Von einem Sonnenstich spricht man, wenn nach einigen Stunden in der Sonne folgende Beschwerden auftreten: Kopfweh, Schwindel, Übelkeit, Unruhe, ein heißer und roter Kopf. Die Sonnenstrahlung über längere Zeit kann die Hirnhäute reizen. Dadurch entsteht ein Sonnenstich. Tragen Sie eine Kopfbedeckung (Hut oder Kappe), wenn Sie in die Sonne gehen. So können Sie einem Sonnenstich vorbeugen.


Fakten

  • Menschen, die häufig Sonnenbrände bekommen, haben im späteren Leben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.
  • Sonnencreme verhindert einen Sonnenbrand.
  • Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr ist die Sonnenstrahlung im Sommer an stärksten.
  • Es gibt unterschiedliche Hauttypen, die Sonne unterschiedlich gut vertragen. Mehr zu den Hauttypen können Sie hier nachlesen:
    https://www.gesundheitsinformation.de/wie-viel-sonne-ist-zu-viel.html

Beispiele

Martina geht mit ihrer Familie gern ins Freibad. Allerdings geht sie immer erst ab 14:30 Uhr und sucht einen Liegeplatz im Schatten unter Bäumen. Außerdem cremt sie ihr Baby und die zwei Volksschulkinder immer schon zuhause mit Sonnencreme ein. Dabei achtet sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor und auf Kopfbedeckung. In den Schwimmpausen wird Wasser getrunken und nochmals eingecremt.


Tipps

Was kann ich selbst tun?

Um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, gibt es hilfreiche Tipps und Tricks. Diese sind besonders im Sommer wichtig.

  • Vermeiden Sie direkte Sonne während der Mittagszeit (ca. 11 Uhr bis 15 Uhr)
  • Wenn Sie im Freien sind, halten Sie sich eher im Schatten auf.
  • Ein Sonnenschirm, Sonnenhut oder Kleidung schützen die Haut vor der Sonne.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz-Gläsern. Diese schützt Ihre Augen vor der Sonne.
  • Verwenden Sie Sonnencreme mit UV-A und UV-B-Schutz und einem hohen Lichtschutzfaktor.
  • Verzichten Sie auf das Solarium und UV-Lampen.

Rat und Hilfe

Wenn Sie einen starken Sonnenbrand haben, gehen Sie zum Arzt / zur Ärztin.