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AUF GESUNDHEITSKURS

Ein Schulungsprojekt zur Förderung der individuellen und organisationsbezogenen Gesundheitskompetenz in Feldbach und der Region Südoststeiermark

Projektträger: Fachhochschule JOANNEUM, Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement
Projektzeitraum: 1.1.2018-31.12.2020
Projektleitung: Kathrin Hofer-Fischanger, BA, MA, FH JOANNEUM
Kontakt: kathrin.hofer@fh-joanneum.at
Zielgruppe: Politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger (z. B. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf organisationaler Ebene, Bevölkerung

ZIEL

Steigerung des Verständnisses von Gesundheitskompetenz bei Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, der Aufbau von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten bei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Steigerung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung.


Hintergrund

Prognosen zeigen eine deutliche Alterung der Bevölkerung in der Südoststeiermark bis 2035. Laut steirischem Gesundheitsbericht (2016) ist die Südoststeiermark die Region mit dem höchsten Anteil der Bevölkerung nur mit Pflichtschulabschluss (ca. ein Drittel der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter). Im Vergleich zu Gesamtösterreich bzw. der gesamten Steiermark liegt hier die Region deutlich unter dem durchschnittlichen Bildungsniveau. Der Anteil von Personen mit einer nicht-österreichischen Staatsangehörigkeit liegt bei ca. 10 %, was für eine ländliche Kleinstadt sehr hoch ist. 51,3 % der Bevölkerung sind Frauen. In der Altersgruppe der über 75-Jährigen liegt der Frauenanteil bei 67 %. Die Südoststeiermark mit der Hauptstadt Feldbach weist im Hinblick auf die Entwicklung und Etablierung eines Projektes zur Gesundheitskompetenz besondere Chancen auf. Feldbach gilt als Schulstadt. Die Unternehmenslandschaft ist klein strukturiert. Es sind Betriebe im Bereich der regionalen Nahversorgung sowie im Dienstleistungs- und Gesundheitsbereich angesiedelt, u. a. Gesundheitsversorgung und Krankenbehandlung z. B. die StGKK. 


Projektbeschreibung

„Auf Gesundheitskurs – gesundheitskompetent in Feldbach“ ist ein Schulungsprojekt zur Förderung der individuellen und organisationsbezogenen Gesundheitskompetenz in der Region Südoststeiermark. Im Fokus stehen MitarbeiterInnen und Führungskräfte aus Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben, aus dem öffentlichen Dienst sowie alle BürgerInnen der Neuen Stadt Feldbach. Aufbauend auf einer regionalen Gesundheitskompetenzmessung werden Schulungen entwickelt und umgesetzt sowie Kleinprojekte, vor allem im Dienstleistungssektor, initiiert. So wird Gesundheitskompetenz im Bereich der Gesundheitsförderung (z. B. aktive Mobilität) auf den Ebenen Individuum, Organisation und Region aufgebaut.


Umsetzung

Messung der Gesundheits- und Mobilitätskompetenz; Schulungen; Online-Kurse für die Bevölkerung; Kleinprojekte in Organisationen


Welche Ziele haben Sie seit Projektbeginn erreicht?

  • Bewusstseinsbildung und erster Kompetenzaufbau zur GK bei Führungskräften, MultiplikatorInnen aus Betrieben in Feldbach
  • Bewusstseinsbildung zur GK bei politischen EntscheidungsträgerInnen (Bürgermeister, StadträtInnen)
  • Bewusstseinsbildung zur GK in der Bevölkerung

Welche Zielgruppen haben Sie erreicht?

  • 300 Personen wurden telefonisch zur individuellen GK und Mobilitätskompetenz nach HLS-EU-16 befragt 
  • 783 Ansprechpersonen in Betrieben der Region Feldbach per E-Mail kontaktiert / informiert
  • 40 Betriebe (Ansprechpersonen in Betrieben) zusätzlich telefonisch kontaktiert / informiert
  • 30 persönliche Erstgespräche mit Führungskräften und EntscheidungsträgerInnen in Betrieben geführt
  • 4 Betriebsnetzwerktreffen mit Themeninputs zur GK als sanfter Einstieg organisiert u. durchgeführt (ca. alle 3 Monate); teilgenommen haben jeweils 1 Ansprechperson, Führungskraft / MultiplikatorIn aus den Betrieben
  • 7 nationale und internationale ExpertInnen aus dem Public Health Bereich gaben Feedback zum Schulungskonzept
  • Alle Leserinnen und Leser wurden mehrmals über das Stadtjournal von Feldbach über Projektmaßnahmen informiert

Welche Maßnahmen wurden umgesetzt?

  • 300 Telefonbefragungen, Auswertungen, Ergebnispräsentation vor Stadtrat, in wissenschaftlicher Community, im Stadtjournal
  • Gespräche (Telefonate, persönliche Gespräche) zur Betriebsakquise mit dem Resultat der 15 Betriebskooperationen
  • 4 Betriebsnetzwerktreffen mit Themeninputs
  • Entwicklung von 3 Schulungstagen (Inhalte, Methoden, Unterlagen, Checklisten) mit Feedback von ExpertInnen
  • Vorbereitung und Organisation der Schulung bzw. Bewerbung der Schulung in Betrieben
  • Beginn mit dem Aufbau des MOOC für die Online-Schulung einer breiteren Zielgruppe
  • Umfassende Maßnahmen zum Datenschutz bzgl. Schulung und Online-Schulung sowie Betrieskooperation
  • Erste Evaluationsmaßnahmen zur Kommunikation mit den Betrieben