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Folge #29 Gesund googeln: Woher weiß ich, was stimmt?

Lupe, in der sich ein durchgestrichener Lautsprecher befindet.

Egal um welches Gesundheitsthema es sich handelt – immer gibt es viele Mythen, Behauptungen und gut gemeinte Ratschläge. Vor allem im Internet tummeln sich auch viele Halbwahrheiten, die auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar sind.

In der Folge #29 des „Gesund informiert“-Podcast erfahren Sie, ob und wann Sie Dr. Google vertrauen können, wie Sie seriöse von unseriösen Internetseiten unterscheiden und wann etwas wirklich wissenschaftlich bewiesen ist.

Gast: Dr.in Jana Meixner, Medizin Transparent

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Text zur Folge

Die ersten 3 Treffer sind nicht immer die besten, keinesfalls.

Willkommen bei gesund informiert, deinem Podcast, der Gesundheit verständlich macht.
Bianca und Anja bringen Licht in den Dschungel der Gesundheitsinformation.
Mit wissenschaftlich gesicherten Infos, hilfreichen Tipps und spannenden Interviewgästen bist Du immer gesund informiert.

Egal, welches Gesundheitsthema es sich handelt, immer gibt es viele Mythen, Behauptungen und gut gemeinte Ratschläge.
Vor allem im Internet tummeln sich auch viele Halbwahrheiten, die auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar sind.
Und ich bin mir sicher, auch Du zu Hause hast schon einmal Doktor Google Rat gefragt.
Ich habe mir heute eine Expertin eingeladen, denn wir möchten in dieser Folge Gesundheitsmythen auf den Grund gehen.
Außerdem werden wir erfahren, ob man sich gesund googeln kann.

Bei mir zu Gast ist Doktor Jana Mikesner von der Universität für Weiterbildung Krems.
Aber bevor ich mit meinen Fragen starte und wir so einige Behauptungen enttarnen werden, würde ich dich bitten, dich selbst noch einmal kurz vorzustellen.

Ja, hallo, ich bedanke mich einmal für die Einladung ganz herzlich.
Ich arbeite an der Universität für Weiterbildung Krems am Department für evidenzbasierte Medizin und Evaluation.
Dort haben wir das Projekt Medizintransparent, das so viel ist wie ein Faktenchecker‑Projekt, in dem wir medizinische Behauptungen und Gesundheitsthemen aus Werbung oder Medien auf ihren wissenschaftlichen Wahrheitsgehalt prüfen.
Ich arbeite dort als Medizinerin.
Ich habe Medizin studiert, danach noch einen Master in Verhaltensbiologie und Neurobiologie gemacht und bin jetzt seit 4 Jahren tätig.

Okay.
Dann starte ich gleich mit der wichtigsten Frage.
Kann ich Doktor Google denn vertrauen?

Da muss ich sagen, es kommt darauf an.
Es kommt nämlich darauf an, auf meine eigene Gesundheitskompetenz.
Was, was heißt Gesundheitskompetenz?
Das heißt, wie gut bin ich in der Lage, dass ich Informationen zu meiner Gesundheit finden kann und die dann auch für mich persönlich anwenden kann?
Wir wissen leider aus Umfragen, dass Österreich da ziemlich schlecht dasteht mit der Gesundheitskompetenz.

Und die brauche ich aber unbedingt, wenn ich Google befragen will zu Gesundheitsthemen, wenn ich zu einer Krankheit googeln will, zum Beispiel, oder zu einer Diagnose, einer Behandlung, die mir meine Ärztin, mein Arzt verschrieben hat.
Google kennt mich ja nicht.
Google weiß nicht, ob ich ein siebzigjähriger Mann bin, der jahrelang geraucht hat, oder ob ich eine zwanzigjährige Sportlerin bin, die sich vegan ernährt.
Und Google spuckt mir ja dann nur aus, was meine Symptome zum Beispiel bedeuten könnten.
Wenn ich jetzt, angenommen – im Beispiel – Unterbauchschmerzen google, wenn ich Bauchweh habe, dann ist es natürlich ganz essenziell zu wissen, bin ich ein siebzigjähriger Mann oder eine zwanzigjährige Sportlerin, weil das kann natürlich ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Und bei den Ergebnissen wird alles kommen, von Eileiterschwangerschaft bis zu Darmkrebs oder Prostatakrebs.
Wenn ich 20 bin, betrifft mich Darm‑ oder Prostatakrebs vielleicht nicht wirklich, vor allem wenn ich eine Frau bin.
Für einen siebzigjährigen Mann ist das aber vielleicht ein ziemliches Thema.
Es gibt unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten, und um das einordnen zu können, brauche ich eben Gesundheitskompetenz, und ich brauche natürlich auch eine Ärztin oder einen Arzt, der mich als ganze Person wahrnimmt und meine Lebensumstände, mein Alter, meine Vorerkrankungen berücksichtigt.

Deswegen kann Google mir zwar erste Infos liefern und ganz hilfreich sein, aber die Ärztin oder den Arzt natürlich nie ersetzen.

Wie kann ich denn, wenn ich Google verwende, seriöse und unseriöse Seiten unterscheiden?

Ja, das ist oft gar nicht leicht, besonders für Laien.
Hinter den meisten Gesundheitsinformationen im Internet stecken irgendwelche Interessen.
Diese Interessen sind meist wirtschaftlich, das heißt, irgendwer will etwas verkaufen.
Deswegen ist es so schwierig zu erkennen, ob das Werbung oder unabhängige, objektive Information ist.
Wir haben bei Medizintransparent eine Checkliste entwickelt, die Laien ein Werkzeug in die Hand gibt, um herauszufinden, ob eine Seite seriös ist.

Kann ich den Informationen dort vertrauen?

Was wären denn Punkte auf dieser Checkliste?

Ein großer Punkt ist die Werbung.
Wenn ich auf einer Seite viel Werbung habe, wenn im Text Links zu Onlineshops sind, wo ich Präparate, Nahrungsergänzungsmittel oder Vitamine kaufen kann, kann ich davon ausgehen, dass das nicht unabhängig ist.
Oder wenn ich sehr viele Werbebanner habe, ist das schon mal ein schlechtes Zeichen – das wirkt nicht seriös.

Wichtig ist auch zu schauen, ob es ein Impressum gibt: Wer steht hinter dieser Seite, wer informiert mich da?
Seiten sollten unbedingt eine Kontaktmöglichkeit angeben.
Es sollte dort stehen, wer die Seite finanziert.
Es sollte auch eine Autorin oder ein Autor angegeben sein, damit ich erkennen kann, ob diese Person überhaupt die Qualifikation hat, mich zu informieren.
Außerdem muss ich wissen, ob der Text aktuell ist; irgendwo sollte ein Datum stehen. Das sind formale Kriterien.

Die anderen Kriterien sind subtiler.
Ich muss den Text durchlesen und schauen: Habe ich das Gefühl, dass mich jemand beeinflussen will?
Werden meine Emotionen angesprochen?
Unabhängige, seriöse Information sollte mir keine Angst machen und mich nicht in eine Richtung drängen.
Wenn ich beim Lesen Panik bekomme, weil der Text darauf abzielt, mir Angst zu machen oder mir etwas anzudrehen, sollten die Alarmglocken läuten.

Wie erkenne ich Werbung im Internet?

Wenn wir mit offenen Augen durchs Internet gehen, erkennen wir Werbung, wenn wir sie sehen.
Es gibt aber auch eine Kennzeichnungspflicht.
Bei Google zum Beispiel steht über bezahlten Suchergebnissen klein „Anzeige“.
In Zeitschriften oder Zeitungen steht oft klein „Anzeige“.
Und wenn in einem Text behauptet wird, eine Behandlung sei 100 Prozent wirksam oder 100 Prozent nebenwirkungsfrei, weiß ich, dass das nicht stimmen kann – keine Behandlung ist hundertprozentig wirksam. Solche Werbebegriffe sind nicht seriös.

Welchen Seiten kann ich vertrauen?

Grundsätzlich kann man Seiten öffentlicher Institutionen vertrauen, die keine Werbung schalten und nicht von der Industrie bezahlt werden: Seiten von Krankenkassen, Gesundheitsministerien, Universitäten, öffentlichen Instituten.
Das heißt nicht, dass diese Informationen immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind, aber ich kann davon ausgehen, dass sie unabhängig informieren.
Wenn ich evidenzbasierte Informationen will, schaue ich auf unsere Seite Medizintransparent – wir arbeiten unabhängig und sind aus öffentlicher Hand finanziert.

Sehr hilfreich ist auch gesundheitsinformation.de, betrieben vom IQWiG, dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
Ebenso das RKI – Robert Koch‑Institut – oder das Paul‑Ehrlich‑Institut in Deutschland sowie der Krebsinformationsdienst.
Auf Medizintransparent haben wir außerdem eine Liste mit allen Seiten, die wir als vertrauenswürdig einstufen.

Die werden wir verlinken.
Oft verwende ich aber Google, bevor ich überhaupt auf diese guten Seiten komme.
Hast Du Tipps für die Suche nach guten Infos, und sind die ersten 3 Treffer immer die besten?

Nein.
Die ersten 3 Treffer sind keinesfalls immer die besten.
Wenn ich für einen Artikel recherchiere und Grundsatzinfos zu Arthrose brauche, gebe ich das in Google ein und schaue mir die Ergebnisse an.
Die wichtigste Info für mich steht noch über den Überschriften: Dort wird die Internetadresse angezeigt.
Ich klicke nicht einfach auf Überschriften, sondern schaue zuerst, welche Seite das ist und mit welchem Ziel sie mich informieren will.

Ich habe mir eine persönliche Liste von Seiten zurechtgelegt: Wenn ich zu einer Erkrankung etwas suche, schaue ich dort zuerst und spare mir die Googlesuche. Das rate ich allen.

Wieso gibt es überhaupt schlechte Infos im Internet? Wäre es nicht besser, wenn dort nur gute Informationen stünden – wer hat etwas davon?

Das Internet ist eine großartige Möglichkeit, Informationen zu verbreiten, aber es gibt unheimlich viele schlechte Infos, speziell zu Gesundheitsthemen.
Der größte Grund sind wirtschaftliche Interessen.
Der Gesundheits‑ und Nahrungsergänzungsmittelmarkt ist riesig.
Die meisten schlechten Informationen wollen ein Produkt verkaufen.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist der Großteil überhaupt nicht erforscht oder das, was versprochen wird, entspricht nicht dem wissenschaftlichen Stand.
Wenn die Anbieter ehrlich wären, müssten sie schreiben: „Wir wissen nicht, ob es hilft, aber Sie können gern Ihr Geld ausgeben und es versuchen.“ Das macht natürlich niemand.
Stattdessen schreiben sie, es sei wirksam und wissenschaftlich bewiesen – was meist nicht stimmt.
Am Ende einer Seite findet man oft eine Liste wissenschaftlicher Publikationen, die angeblich zeigen sollen, wie gut ein Mittel wirkt.
Schaut man genau hin, sind es Studien an Mäusen oder Zellkulturen – nicht an Menschen.

Nur weil dort steht, etwas sei wissenschaftlich bewiesen, heißt das noch lange nicht, dass es wirklich so ist.

Ein weiterer Grund: Im Internet kann jeder seine Meinung verbreiten, es gibt keine Qualitätskontrolle.
Auch in sozialen Medien verbreiten sich viele Falschinformationen.
Ein dritter Grund: Medien – auch Qualitätsmedien – wollen Schlagzeilen generieren und stellen Studienergebnisse oft spektakulärer dar, als sie sind.
Die Forschenden übertreiben ebenfalls, um ihre Arbeit ins rechte Licht zu rücken.
Wir haben vor einigen Jahren Medienberichte in Österreich untersucht und festgestellt, dass über die Hälfte stark verzerrt sind.

Wenn jeder ein bisschen übertreibt, ist es am Schluss ziemlich übertrieben. Es steckt keine böse Absicht dahinter, aber es führt zu verzerrten Berichten.

Ich möchte noch einmal auf den Begriff „wissenschaftlich bewiesen“ oder „evidenzbasiert“ zurückkommen. Was heißt das eigentlich?

Der Ausdruck „wissenschaftlich bewiesen“ ist inzwischen inflationär.
Man muss sich bewusst machen, dass es gute und schlechte Studien gibt.
Nur weil es zu einem Mittel eine Studie gab, ist es nicht wissenschaftlich bewiesen.
Eine einzelne Studie kann überhaupt nichts beweisen.
In der Wissenschaft sprechen wir ungern von Beweisen; es gibt Hinweise unterschiedlicher Stärke.
Man bräuchte viele hochwertige Studien, um sagen zu können, etwas sei gut erforscht.

Für Laien ist es sehr schwierig zu beurteilen, ob eine Studie gut gemacht ist – das ist unser Job bei Medizintransparent, damit beschäftigen wir uns jeden Tag.
Unser Rechercheservice kann man fragen; wir übersetzen Studien in eine Sprache, die alle verstehen können.

Nachdem wir nun wissen, wie wir gesund googeln können – oder auch nicht – möchte ich einige Gesundheitsmythen aufklären.
Beginnen wir mit einem Klassiker: Hilft Cranberrysaft bei Blasenentzündung?

Cranberrysaft oder Cranberrypräparate sind ein Klassiker.
Die Cranberry ist mit der Preiselbeere verwandt, eine amerikanische Preiselbeerart, und wird seit Langem als Mittel gegen Blasenentzündungen beworben – als natürliche Alternative zu Antibiotika.
Fakt ist: Cranberrypräparate sind relativ unerforscht, vor allem, wenn es darum geht, ob sie helfen, wenn die Blasenentzündung schon da ist.
Es gibt nur wenige aussagekräftige Studien.
Unsere Recherche hat ergeben, dass es nur Hinweise gibt, dass sie etwas helfen könnten – nicht sehr sicher – und eher zur Vorbeugung, wenn man zu wiederkehrenden Blasenentzündungen neigt.
Das ist aber eine Kosten‑ und Aufwandsfrage: Jeden Tag Cranberrysaft zu trinken, nur um keine Blasenentzündung zu bekommen, muss man sich leisten und durchhalten können.

Die Studienlage ist also nicht eindeutig.
Das häufigste Ergebnis unserer Recherchen lautet leider: wissenschaftliche Belege fehlen.
Allein diese Information ist wichtig, weil mit etwas geworben wird, das keine solide Basis hat.
Es heißt aber auch nicht, dass es nicht hilft; wir können nur nicht sagen, dass es hilft.
Als Hersteller sollte man jedoch Studien vorlegen können, wenn man ein Präparat an kranke Menschen verkauft.

Eine unserer letzten Podcastfolgen drehte sich um Demenz.
Ich habe gelesen, dass man mit Spermidin, einem modernen Nahrungsergänzungsmittel, Demenz vorbeugen kann. Stimmt das?

Das kann man so definitiv nicht sagen.
Spermidin wird gerade aggressiv als Lifestyle‑Produkt beworben – ein Jungbrunnen, um fit, leistungsfähig und jung zu bleiben.
Versuche an Fruchtfliegen und Nagetieren zeigen, dass Spermidin den Effekt des Fastens imitieren könnte.
Diese Erkenntnisse stammen aber ausschließlich aus Labor‑ und Tierversuchen.
An Menschen ist dieser Antidemenzeffekt noch nicht untersucht worden.
Es gibt nur eine kleine Studie, in der Bewohnerinnen und Bewohner eines Altersheims spermidinreiche Nahrung erhielten.
Die Gruppen waren zu klein, die Unterschiede in Gedächtnistests unauffällig – zu wenig, um von einem Beweis zu sprechen.

Auch hier also viel Werbung, wenig Studienergebnisse.

Jetzt sind wir wieder im Herbst, damit beginnt die Schnupfenzeit.
In der Apotheke bekommt man oft Nasensprays mit Salzwasser. Helfen die beim Schnupfen?

Auch hier fehlt Forschung.
Salzwasser ist ein altes Hausmittel, aber es gibt kaum Studien dazu.
Man kann es zu Hause selbst herstellen und ausprobieren.
Wenn es wirkt, lindert es nur die Symptome, etwa die Nasenverstopfung; den viralen Infekt verkürzt es nicht – kein Mittel kann das.

Zum Schluss noch eine Behauptung, die nur stimmen kann: Sport und Bewegung sind gut fürs Immunsystem – ja, oder?

Bewegung ist immer gut.
Wenn Bewegung ein Medikament wäre, würde es jeder nehmen: gut für die Psyche, das Herz‑Kreislauf‑System und als Vorbeugung gegen bestimmte Krebsarten.
Zum Beispiel gibt es eindeutige Studien, dass Sport Darmkrebs vorbeugen kann.

Beim Immunsystem ist man sich weniger sicher.
Studien deuten darauf hin, dass Sportlerinnen und Sportler, wenn sie krank werden, schneller wieder fit sind, aber nicht seltener erkranken.
Sehr intensiver Sport kann kurzfristig das Immunsystem schwächen – man wird infektanfälliger, besonders wenn kalte, trockene Luft die Nasenschleimhaut austrocknet.
Das heißt aber keineswegs, dass Sport nicht super wäre – Sport machen ist immer eine gute Idee.

Wir können Dich natürlich nicht immer anrufen. Wo kann man nachschauen?
Auf medizintransparent.at haben wir viele Themen, und Anfragen sind möglich.
Es gibt auch Faktencheck‑Webseiten wie Mimikama oder Korrektiv, die sich allerdings nicht nur mit Gesundheit befassen.
Spezielle Gesundheits‑Faktencheck‑Seiten kenne ich außer uns keine; man kann uns aber jederzeit eine Behauptung schicken, und wir schauen uns das an.

Gibt es noch etwas, das unsere Hörerinnen und Hörer wissen sollten?

Wichtig ist, bei Internetsuchen immer kritisch zu bleiben und zu schauen, wer schreibt da, auf welcher Seite bin ich.
Gerade ältere Menschen klicken oft auf das erste Ergebnis, ohne zu wissen, wo sie sind.
Mein Tipp: immer kritisch bleiben.

Dann sind wir schon am Ende dieser Folge angelangt, und ich versuche, das Wichtigste noch einmal zusammenzufassen.
Kritisch bleiben und nicht alles glauben, was im Internet steht.
Eine Studie bedeutet nicht automatisch „wissenschaftlich bewiesen“.
Achte darauf, wer eine Gesundheitsinfo schreibt, ob es Studien dazu gibt und wie aktuell die Info ist.

Kommen wir zur letzten Frage: Jana, was ist dein persönlicher Tipp für ein gesundes Leben?

Mein persönlicher Tipp: Dinge tun, die einem guttun und Spaß machen.
Sich mit Menschen umgeben, die einem guttun, mit denen man lachen kann, soziale Beziehungen pflegen – das ist ganz wichtig.
Es gibt einen schönen Spruch: „Eat half, walk double, laugh triple and love without limit.“
Weniger essen, mehr bewegen, Beziehungen pflegen, sich mit lieben Menschen umgeben – das fasst ein gutes Leben gut zusammen.

Ich glaube, das ist ein schöner Abschluss.
Das war’s für heute.
Danke, liebe Jana, dass Du heute zu Gast warst und meine Fragen beantwortet hast.
Wir hoffen, diese Folge hat Dir zu Hause gefallen und Du bist auch das nächste Mal wieder dabei.
Wenn Du mehr zum Thema Gesundheit wissen willst oder den Podcast nachhören möchtest, schau auf unsere Webseite gesund‑informiert.at.

Wenn Du Themen hast, die Dich interessieren, schreib uns unter gesund‑informiert@gfscmk.at.
Wir freuen uns auf ein Wiederhören.
Bis dahin: Bleib gesund und informiert.
Papa, Bianca und Anja von gesund informiert – deinem Podcast, der Gesundheit verständlich macht.