Podcast

Folge #31 Männergesundheit: Warum sterben Männer früher als Frauen?

Ein Koffer auf dem ein Bart abgebildet ist.

Statistisch gesehen leben die steirischen Frauen fünf Jahre länger als die steirischen Männer. Warum ist das so und was hat Häusl bauen, Baum pflanzen und Kinder kriegen damit zu tun?

In der Folge #31 des „Gesund informiert“-Podcast erfahren Sie, mit welchen Belastungen der Mann zu kämpfen hat und wie „Mann“ gesund bleibt.

Gast: Mag. (FH) Stefan Pawlata, Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

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Text for the episode

Was passiert da eigentlich in mir, mit mir, in meinem Körper, mit meiner Gesundheit? Willkommen bei Gesund informiert, deinem Podcast der Gesundheit verständlich macht. Bianca und Anja bringen Licht in den Dschungel der Gesundheitsinformationen. Mit wissenschaftlich gesicherten Infos, hilfreichen Tipps und spannenden Interviewgästen bist du immer gesund informiert. Wie Wieso sterben Männer eigentlich früher als Frauen? Das fragen wir uns heute in dieser Folge, denn laut Gesundheitsberichterstattung ist die Lebenserwartung der Männer in der Steiermark 2019 80 Jahre gewesen, die der steirischen Frauen allerdings 84,5 Jahre. Die Frauen in der Steiermark leben also rund 5 Jahre länger. Außerdem verbringen Frauen zwei Jahre mehr in guter Gesundheit. Warum ist das so? Warum leben Männer kürzer. Wann ist ein Mann ein Mann und was hat die Gesundheit von Männern mit Häuselbauen zu tun? Zu Gast bei mir ist heute Stefan Bavlatter vom Verein für Männer und Geschlechterthemen Steiermark im Volksmund auch als Männerberatungsstelle bekannt und er wird mir heute meine Fragen beantworten. Herzlich willkommen. Danke für die Einladung. Schönen guten Tag. Herr Bablatter, wenn Sie sich bitte noch kurz vorstellen, bevor wir beginnen. Ich bin von der Grundprofession her Sozialweiter Ä, bin jetzt schon seit 2014 angestellt im Verein für Männer und Geschlechterthemen. War davor aber schon lang in der Burschenarbeit tätig mit Workshops, in Schulen und aus den ganzen Tätigkeiten ist dann die Anstellung worden und bin da in der Männerberatung, in der Gewaltarbeit und immer so in einzelnen Projekten mit Workshops viel unterwegs vorwiegend in der Steiermark. Das ist schön, dann haben wir ein echten Experten. Dann stelle ich gleich meine erste Frage, nämlich sehr spannend. Warum sterben denn Männer früher als Frauen? Es ist mal zuerst bei der Gesundheit zu differenzieren jetzt dann für uns zwar äh Frau ner, dass man haben die körperliche Gesundheit, die physische Gesundheit und die psychische Gesundheit und es ist wieso und warum ist es so, dass Männer nach wie vor früher sterben auf der anderen Seiten hat's körperliche Gründe, Erkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen Übergewicht, wo aber immer die psychische Gesundheit mitspürt. Und bei der psychischen Gesundheit ist auch einfach die Tendenz zu einem riskanteren Lebensstil oder dieses weniger über psychosoziale Themen zu sprechen, die Belastung an und dadurch, wo dann Dinge entstehen wie Umfälle, mehr Risiko, Arbeitsunfälle, Autounfälle oder Suizidalität, Selbstmord oder eben auch klassisch körperliche Erkrankungen, Herzkreislauferkrankungen z.B., wo Männer eher dazu neigen. Das heißt, Männer leben riskanter. Männer leben riskanter. Und gibt es da spezielle Erkrankung? oder Belastungen, die eher den Mann betreffen. Es ist äh z.B. Alkohol. Thema Alkohol. Männer haben viel eher die Tendenz Alkohol zu konsumieren als Frauen, wenn wir jetzt in der zwei Geschlechtlichkeit sind und Alkoholerkrankungen auf der anderen Seiten Abhängigkeiten, aber genauso dann Erkrankungen, die der Alkohol auslöst, wo Adibositas Übergewicht der Alkohol noch verstärkt, weil auf der anderen Seiten die körperlichen Reaktionen da sein, aber dann noch mal mehr Drägheit dann weniger körperlich zu machen, wie einfach spazieren gehen äh Bewegung im Alltag mehr einzubauen, wo der Alkohol er Hemnis ist. Aber wir werden heute sicher noch das ein oder andere Mal aufs Thema Rollenbilder kommen. die die Rollenbilder, die in unser aller Köpfe drinnen sind, wo ja auch noch mal so dieses Leistungsprinzip des Mannes, dieses einfach der Familienernährer zu sein, dieses Rollenbild, was ja ewig lang einfach da war, was auch zufolge hat dann dies üglich Stressleistung zu bringen, was auch körperliche Auswirkungen hat auf wiederum Herzkreislauferkrankungen, Blutdruck z.B.. Da hacke ich gleich ein, weil ich kenne ja noch das Sprichwort, wann ist ein Mann ein echter Mann? Ein Mann muss ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und für Nachfuchs sorgen, im besten Fall für einen Sohn. Mhm. So äh sprichwörtlich. Das ist eine weit verbreitete Meinung immer noch. Und wie wirkt sich denn dieses Rollenbild auf die Gesundheit des Mannes der tatsächlich aus? Druckstressenge es ist alleine beim Zuhören bei Ihnen wenn sie das sagen, dieses Rollenbild weiß es auf der anderen Seiten mal ein Kind zu kriegen das Gmate Wiesen also da gibt's ja unterschiedlichste Dinge die funktionieren oder auch nicht funktionieren kennen. Es ist dieses Eigenheim zu bauen allein in Zeiten mit Teuerungen beispielsweise aber ja schon viel weit davor von Entwicklung her diesen Grund zu haben, dann Haus zu bauen, das zu verdienen, das ist ja alles Stress und es ist ja alles eigentlich nicht real mit dem, dass es halt einfach so so gängige Phrase immer war oder so Büt immer war, was dann diese Enge auslöst, wiederum es schaffen zu müssen. Das war dann z.B. dann Männer zu uns kommen in die Männerberatung ist dann ja die Beziehung geht den Bach runter, es ist einfach kein Beziehungszeit da, es ist ke Zeit mit den Kindern da, es ist ke Fürsorgezeit da für andere und für sich selbst dafür die Fürsorge, weil der Stress so stark ist G zu verdienen, einfach zu hackeln, einfach die Dinge zu erschaffen, zu bauen. was man jetzt konkret fürs Zeit? Fürsorgezeit auf der anderen Seiten, wir sprechen bei uns immer so caring was Colinity fürsorgende Männlichkeit, das ist so das Ziel in diese Richtung reinzugehen. Auf der anderen Seiten Fürsorge für andere Zeit zu haben und auf der anderen Seiten Fürsorge für sich selbst, also Zeit für sich sich auch zu nehmen, Fürsorge für sich selbst ganz stark diese Zeit sich zu nehmen, aber mir mal klar zu werden, was tut mir gut, was was s eigene Bedürfnisse und deshalb wiederum halt Bedürfnisse ohne z.B. jetzt Alkohol, also ohne dass ihr jetzt was anderes konsumiert, damit ihr mir einfach ausgeglich fühl, damit ich gut funktionieren kann. Fürsorge für andere und da geht's um Fürsorgetätigkeiten für die eigenen Kinder, Fürsorge Tätigkeiten für die eigene Familie, Herkunftsfamilie und diesbezüglich auch s Thema Rollenbild das aufzuweichen, einfach diese Rahmen zu schaffen, dass es da nicht automatisch diesen Zug gibt, das ist Mann, das ist Frau, diese Erwartung ans Rollenbild gibt, diese Tätigkeiten, sondern dass es immer diese Entscheidungsmöglichkeiten gibt und Fürsorge für andere tut auch gut, tut mir wiederum gut in meine eigen Fürsorge. Ja. jetzt haben sie eh schon gesagt, es wäre Möglichkeit, höre ich jetzt raus, sich mehr Zeit zu nehmen für sich selbst auch als Mann. Mm. Aber was gibt's den noch für Möglichkeiten mit diesem Klischee zu brechen? Das erste ist immer das das hinterfragen. Also Bewusstsein dafür zu entwickeln ist immer der erste Schritt mit dem Klischees zu brechen. Ja, woher kommt denn das eigentlich? Woher kommt dieses richtiger Mann dort am Baum pflanzen Heiselbauen und ein Kind in die Welt zeugen? Woher kommt denn das eigentlich, wenn ich das ein mal hinterfrag, okay, was s jetzt von der Gesellschaft her, was s da so so Vorgaben oder so Bilder, die entwickelt werden und was bin ich selber, was will eigentlich eh, wenn ich mir jetzt dann loslöse von diesen gesellschaftlichen Vorgaben und da ist viel Luft nach oben drinnen und diesbezüge ich dann auch wiederum so bisschen mehr einer Entspannung, dass das einfach zu mehr so eine Entspannung für sich selbst kommt. Das haben wieder bei der Fürsorge bei sich selbst, aber a mehr mö keiten vom Eingehen von Beziehungen zu anderen Menschen her. Ein Beispiel mit Rollenbilder und Klischees zu brechen. Äh wir machen schon ewig lang und in unterschiedlichsten Gruppen, aber in in Einzelsettings, also in der Einzelarbeit mit Menschen, Übung, die heißt A Man, ein richtiger Mann. Und wir lassen dann die Leute und das ist jetzt egal vom Geschlecht her, vom Alter her, von der Herkunft her, die Ergebnisse immer diesem. wir lassen immer auf die Seite eins lass mal die Leute beschreiben. an richtigen Mann. Ein gesellschaftlich anerkannter Mann, wie ist der so? Und die Leute schreiben dann auf was ihnen einf, wie ist der so? Auf der Rückseite des Blattes lassen wir die Leute beschreiben einen Mann, den sie persönlich kennen und den sie sympathisch finden. Wie ist so? Und die Ergebnisse gehen immer in dieselbe Richtung. Und es ist immer so auf der Seite eins ein richtiger Mann, der hat Haus, der hat das letzte Wort, der weiß, wo lang geht, der ist entscheidungsfreudig, der ist mutig, der ist stark. Auf der Seite zwei sind immer für mehr Eigenschaftswörter. Da ist dann also humorvoll, wertschätzend, hört zu, äh geht auf andere ein. Das ist so das es ft so auf immer so dieser Unterschied und wenn uns das bewusst wird, wenn wir d mit mit diesen Rollenbildern dann einfach, wenn uns das bewusst wird eigentlich, woher kommt es, wie geht's mir damit, dass man dann immer mehr Wahlmöglichkeiten haben, dass man nicht immer das letzte Wort hab. Weil wir ein Mann sein, sondern einfach dieses zuhören, dieses einfach mich zurücklehren, einfach einm scheinbar nichts zu tun. Es ist ja in unserer Gesellschaft immer Leistung zu erbringen und dann s wir wieder bei der Gesundheit, dann beim Stress, dann s wir wieder boah funktionieren etc. Und wenn man es da einfach schaffen mehr so in Beziehung zu gehen als Männer, mehr fürs Sorge zu betreiben, dann haben wir schon vieles gewonnen im Gesundheitsbereich. Also dieses klassische Rollenbild, wann ist ein Mann ein Mann verursacht Stress und nimmt damit womöglich ein Teil von der Gesundheit des Mannes. Ja, auf jeden Fall. Und diesb bezüglich immer diese Wechselwirkung zwischen körperlicher Gesundheit, psychosozialer Gesundheit und das hat immer Auswirkungen auf unsere Umgebung, auf die Beziehung mit anderen Menschen und wiederum auf ungleiche Möglichkeiten. Ich bin ger beim nächsten Klisee und zwar rotes, schnelles Auto, neue Frau. So kann ja die Midlife Crisis ausschauen. Heißt beim Mann gibt's auch einen Wechsel beim Mann gesund von der gesundheitlichen Seite betrachtet. Es gibt genauso ein Wechsel beim Mann äh genauso an ein an ein an ein an ein Wechsel beim Mann, wo sie da Hormonstand verändert, wo einfach weniger sexuelle Leistungsfähigkeit möglich ist, einfach die Natur, die sie einfach entwickelt, wo dann z.B. vom Gewicht her äh sie einfach das Gewicht insofern verändert, dass es einfach schwieriger wird, das Übergewicht z.B. loszuweden. Prostata Themen sind einfach klassisch, dass dann einfach mit zunehmenden Lebensalter mit den Wechseljahren dann einfach mehr und mehr bei Thema wird. Jetzt waren es körperliche Anzeichen. Gibt's da auch ä Auffälligkeiten? Wiederum diesen Stress dann zu kriegen, Leistungsfähigkeit bezüglich der Sexualität, dann einfach diesen Stress zu haben von der Leistungsfähigkeit her, kriege ich noch Erektion zusammen. Äh ich ich will mir dann ausleben und dann auf einmal wieder in diese Enge in diesen Druck zu kommen, Unzufriedenheiten zu kommen und was dann beispielsweise auch wiederum, also ich hänge immer wieder bei denselben Themen dann auch Beziehungen, was dann auch wiederum sich für Beziehungen heraus auswirken kann, wenn ich das selber total unhinterfragt lasse, was passiert da eigentlich in mir, mit mir in meinem Körper, mit meiner Gesundheit und wenn ich da schaff einfach äh mich zu öffnen nach außen hin und es kann sein einfach in einer guten Freundschaft, es kann sein einfach mit Menschen, den vertraut sein, oder ich nutze es und gehe in eine professionelle Beratungseinrichtung und nehme einfach ganz drucklos, stresslos einfach 2 D vi fün Termine in Anspruch, um einfacher drauf zu schauen, wie geht's mal gerade, wo fühle ich gerade die Eng, was beunruhigt mir gerade, dann kann ich wiederum Ja, wenn ich drüber erzähle und wenn ich da paar kleine Schleifen drehe und da drauf schaue auf das, was könnte dahinter stecken, kann ich auch wieder mein Beziehungsleben vielleicht anders leben. Mhm. Das klingt eigentlich sehr sehr anstrengend, man zu sein. Ähm und sie haben jetzt eh schon gesagt, was was kann den Mann tun? Das anstrengende ist glaube ich das wiederum sag beim Rollenbild also als Mann, wo ja einfach was wie es geht und wie es läuft und ich bin eh stark auch eine psychosoziale Unterstützung anzunehmen und einfacher selber zu sagen, es geht mal gerade nicht gut, das ist schon was anstrengendes dann für sich selbst diesen Schritt zu setzen und es zu machen und wir sagen den Leuten immer die zu uns kommen, das ist so eine Stärke diesen Schritt zu setzen und eine Unterstützung in Anspruch zu nehmen und gerade das Gegenteil von Schwäche. psychosoziale Unterstützung meint jetzt auch merk ich habe ein Problem und ich gehe dann zu einer Experten oder zu einer Expertin mit meiner Herausforderung und äh sprich mit ihm oder mit ihr über mein Thema. Genau. Wir wissen ja auch von Zahlen her, dass Männer viel seltener zu Ärztin oder zum Arzt gehen und z.B. auch seltener Medikamente einnehmen. M sie sind auch nicht gesünder als die Frauen sousagen, die Zahlen, woran kann denn das liegen? Leiden denn die Männer anders oder was ist da dahinter? Von meiner Wahrnehmung her, ich sag immer dazu, ich bin selber kein Mediziner, ich komme aus der psychosozialen Ecke, aus der Beratung und da ist für mich immer so dieses mich keine Zeit zu nehmen dann dafür und dann z.B. zum Orster od zur Ärztin zu gehen in einer Kombination heraus mit diesem Ich schaff das e, ich bin eh stark genug, ich habe eh diese Unzerstörbarkeit und dann gar nicht so ach, das geht e und was kennt sonst die anderen denken, wenn ich jetzt dah bin und im Krankenstand bin, dann könnt ihr ja simulieren oder dann dann bin ja nicht, was mache ich dann auch mit meiner Zeit, weil das ist ja danach auf dann nicht diese komplette Leistungsfähigkeit zu haben, was ja auch viele Menschen erleben, wenn sie in Pension gehen. Das ist also dieser Pensionsschock von dem viesprochen wird, den gibt's ja tatsächlich, weil auf einmal ft man aus diesem Arbeitsradel raus aus was ja nicht nur Tätigkeit ist und dann einfach akurerweise die Zeit, die man mit Arbeit verbringt, sondern ja auch diese Anerkennung, die man bekommt für das was man tut und auf einmal sich den Alltag neu zu strukturieren, wenn es mir nicht gut geht und ich geht zum zu einer Ärztin und dann kriege ich möglicherweise auch noch die Information, ich soll da Ruhe geben oder ich habe da jetzt dann irgende Erkrankung und dann bin ich möglicherweise eine Zeit lang zu Hause, dann habe ich den Stress, was mache ich dann? Wie geht dann damit um? Also weiche dem ganzen aus und ich gehe gar nicht hin. Das wäre jetzt meine Erklärung aus aus meinen Tätigkeiten, Unterforungen her, aus den Gesprächen mit den Menschen, mit den Männern in unserem Fall. Was wäre denn ein Tipp, damit der Mann oder die Männer leben länger gesund leben können? Es ist für mich so dieses Bild äh es zu schaffen und dann nehme ich mir selber mit ein. Also für mich ist das ja immer wieder aufs neue eine Herausforderung auf einer Bank zu sitzen und einfach nur zu schauen das Handy eingesteckt zu lassen, nicht in Kommunikation zu sein, nicht irgendwie klein Unruhe zu verfallen, wenn ich einfach auf einer Bank sitz und scheinbar nicht du beobacht, was passiert da drumherum oder in die Sumschau und wenn wir das lernen, dass man das auch in unser Leben integrieren, leben wir glaube ich auch automatisch ein bisschen länger, weil es kommt ja mit dem zunehmenden Alter ja ohnehin die Zeit, wo man körperlich gar nichtmer so kennen. W dann die Knie zwicken, die Hüfte zwickt, wo im Herz kreislaufmäßig die Dinge einfach nichtmer so funktionieren und in dieser Lebensphase, dass man da schon Übungsfeld haben und da in ke Stress reinverfen, dass man das einfach mehr in unser Leben mit reinintegrieren, dass uns das akut und wenn man das schaffen, dass man dann auch mehr Lebensqualität haben und damit automatisch ein bisschen länger leben. Also Ruhe geben auch für den Mann. Ja, auf jeden Fall. Sie haben es gesagt Also es ist eine Stärke, sich wohinzuwenden. Mhm. Wenn man Unterstützung braucht, wo findet denn man Unterstützungsmöglichkeiten? Geht er zum Hausarzt, zur Hausärztin oder wenn, kann Mann sich wenden? Es ist vom körperlichen her, also wenn es wenn es physisch ist, körperlich ist, auf jeden Fall Hausfasthausärztin, Gesundheitszentren, Primärversorgungseinheiten, also da tut sie ja total viel wie gerade im regionalen Raum dan die Gesundheitsvorsorge abgedeckt wird. die Möglichkeit, die es auch gibt, wenn wir jetzt rein unseren Verein hernehmen, Verein für Männer und Geschlechterthem, Volksmund, Männerberatungsstelle, wir sind auch mehr und mehr in den Regionen in den Regionen unterwegs und äh Erstberatung anrufen an Termin vereinbaren, das ist geht entweder eh dann gleich direkt dann mit mit Kollege oder die Leid kommen auf die Wortelisten und werden dann ziemlich zeitnah angerufen, dann für ein Termin niederschwellig kostenlose Beratung und das sind häufig dann Themen, wenn ich merk einfach gerade Unrohe Es passt nicht ÄrgerWut Beziehungsthematiken im Job. Es lauft nicht in diese Richtung gehend das wir ein Beispiel dafür. Es gibt was uns in den Regionen psychosoziale Dienste, unterschiedlichste Dienste. Genau. Für dich zu Hause. Wir verlinken natürlich diese Informationen auch in der Folg Beschreibung, wo du genau dann die Adressen findest oder die Telefonnummern, wo du dich hinwenden kannst. Diese Dinge, die sie jetzt gesagt haben, waren eher, wenn man schon Bedürfnis hat, Wenn man schon merkt, oha, da lauft irgendwie nicht rund, was wären so generell noch ein Tipp davor für den Mann gesund zu bleiben? Äh, das was Bewegung ist immer eine super Sache. Es ist das was wir erleben bei uns in der Männerberatung auch mit den Projekten das Thema Alkohol. Es ist ein der Alkohol, was gesellschaftlich sehr anerkanntes und es macht schon Freude und Spaß andere Möglichkeiten zu finden, zu experimentieren, auszuprobieren, wo der Alkohol nicht so automatisch da ist. Weil wir leben es ja immer wieder wn Männer dann sagen gerade im regionalen Raum äh sie wollen jetzt kein Alkohol mehr trinken, aber haben irgendwie Angst davor schräg angeschaut zu werden, wenn es dann bei der Feierweh sitzen oder bei der Yoga oder bei der Landjugend dabei, wo einfach dann eine Dynamik da sein kann, wo der Alkohol automatisch ist. Dieses herumexerimentieren ist schon spannend. Bewegung ist eine super Sache und mit anderen Menschen einfach drüber zu sprechen, wie geht's Makrot? Das ist auch was durchaus sehr spannendes und kann ab was sehr bereicherndes sein und Dinge schon im Vorfeld abfedern, weil es gut dort zu erzählen, zuzuhören zu hören, wie geht's anderen anderen zu erzählen, wie geht's mir? Ich würde jetzt einfach mal zusammenfassen, was wir jetzt gehört haben, zu der Frage, wieso Männer früher sterben als Frauen. Also, die Zahlen belegen das. Das stimmt schon. Warum ist das so? Es scheint so zu sein, dass Männer riskanter leben als Frauen. Männer haben auch ähm typische Erkrankungen, die sie eher betreffen als Frauen, z.B. Herzkreislauferkrankungen, bedingt auch durch ihren Lebensstil, z.B. Alkoholkonsum, haben sie auch Gott genannt zum Thema Häuselbauen, Baflanzen, Nachwuchssorgen. Lieber Mann, nimm den Stress raus. Äh diese Klischeebilder, die gehören dringend überdacht und ähm zusammenfassend, das ist, glaube ich, nicht nur für den Mann, sondern auch für die Frau guter Tipp, sich wieder bisschen zurückzu nehmen, Ruhe zu geben, ausrasten. Und wenn der Mann, wenn du zu Hause schon merkst, ohje, ich bräuchte jetzt Unterstützung, dann findest du die regional verteilt in der ganzen Steiermark eigentlich äh z.B. beim Hausarzt oder bei der Hausärztin, aber echte Professionisten und Experten findest du dann bei der Männerberatungsstelle und wie schon gesagt, wir verlinken dir dann die Informationen noch in der Folgbeschreibung. ähm wie Telefonnummer oder wo du die Expertinnen findest. Habe ich jetzt was Wichtiges vergessen. Was müssen wir unbedingt noch sagen in dieser Folge, damit damit sie rund ist? Äh das was mir jetzt beim Zuhören noch kommen ist, ist ähm das eine auch so ein Grund ist bezüglich der Lebenserwartung ist was einfach wichtig ist ein Blick so um Suizidalität Selbstmordst, das ist einfach bei Männern viel viel höher als bei Frauen und gerade bei Männern, ich glaub ab 65 bzw. Männer bis 30 ist glaube so von der Statistik von den Lebensjahren her sehr signifikant ist und diesbezüglich ist so wichtig und es ist noch mal so dieses auch so ein Resyme davon Vernetzung Verbindungen aufeinander zugehen Gemeinschaft ist sowas wichtiges. und da hänge jetzt direkt meine allerletzte Frage an Stefan Bablatter was ist denn ihr persönlicher Tipp für ein gesundes Leben? Äste was man jetzt dann einfach so kom mit da immer ja selber auch mit einbeziehen, weil Sie ist für mich so dieses dran zu bleiben an Lernen, dran zu bleiben an Lernen von anderen, an Lernen für sich selber, am Lernen, was ich an mir e so entdeck, weil wenn das für mich so dieses Lernen da ist, entdecke ja dann Dinge in dieser Lebensphase, in dieser Lebensphase. Was tut man kurt, was tut man körperlich gut? Ich probiere jetzt einm Yoga aus oder ich gehe jetzt einm schwimmen oder ich schaue wieder vom Lernen her, dass ich mein Leben ein bisschen anders organisier mit der Familie anders organisier beispielsweise um wieder ein Freiraum zu haben, mehr in die Bewegung reinzukommen oder äh dieses zu lernen, wo kann ichmer einfach wieder ein bisschen Freiraum schaffen für mich selber dieses Lernen, das wä eigentlich so meine Schlusskonklusion, mein Schluss äh Wort, was jetzt ja so da ist. Mm. Also, man lernt nie aus. Ja. Und diese Offenheit zu einfach aktiv beizubehalten. Ja, vielen Dank. Das war's schon für heute. Danke für die Einladung. Danke. dass sie da waren und meine Fragen beantwortet haben und ich hoffe, dir zu Hause hat diese Folge gefallen und du bist auch das nächste Mal wieder mit dabei. Wenn du mehr zum Thema Gesundheit wissen willst oder den Podcast nachhören möchtest, dann schau auf unserer Webseite gesund-informiert. Wenn du Themen für uns hast, die dich interessieren, dann schreibe uns unter gesund-informiert@gfstmk. Wir freuen uns schon auf ein Wiederhören. Bis dahin bleibt gesund und informiert. Papa, Bianca und Anja von Gesund informiert deinem Podcast der Gesundheit verständlich macht.