Podcast

Folge #58 Gesundheits-Apps: Worauf soll ich achten?

Ein Smartphone mit Apps, Kopfhörer und eine Liste

Gesundheits-Apps spielen eine immer größere Rolle, wenn es darum geht, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Apps tracken Schritte, spucken Ernährungspläne aus und können uns dabei helfen, uns psychisch gesund zu fühlen.

In der Folge #58 des „Gesund informiert”-Podcast erfahren Sie, wie Sie eine vertrauenswürde App erkennen, warum ein Impressum wichtig ist und was es mit dem Datenschutz auf sich hat.

Gast:
Angelika Rzepka, Wissenschafterin am Austrian Institute of Technology (AIT)

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Text for the episode

Wir neigen dazu, wenn wir eine App installieren, klicken wir weiter weiter okay. Okay. Und dann geht's los. Und das was bei weiter weiter und okay drinnen stand, das haben wir dann nicht durchgelesen.
Willkommen bei Gesund informiert, deinem Podcast der Gesundheit verständlich macht. Bianca und Anja bringen Licht in den Dschungel der Gesundheitsinformationen mit wissenschaftlich gesicherten Infos, hilfreichen Tipps und spannenden Interviewgästen bist du immer gesund informiert.
Wenn es um Gesundheit geht, spielen Apps eine immer größere Rolle. Sie tracken unsere Schritte, spucken Ernährungspläne aus und sollen uns dabei helfen, unsere psychische Gesundheit zu verbessern. Gesundheitsapps sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wann ist eine App gut für mich? Worauf sollte ich bei der Auswahl einer passenden App achten und was passiert überhaupt mit meinen Daten? Genau darum geht es in dieser Folge von gesund informiert. Du erfährst, welche Kriterien eine vertrauenswürdige App erfüllen sollte, warum ein Impressum wichtig ist und was es mit dem Datenschutz auf sich hat. Meine Fragen beantwortet heute Diplomingenieurin Angelika Resepka. Sie ist Wissenschaftlerin am Austrian Institute of Technology, kurz AIT und sie hat sich gemeinsam mit ihrem Team 40 Gesundheitsapps genauer angeschaut. Liebe Angelika, du weißt also genau, wovon du sprichst und danke. dass du dir heute die Zeit nimmst.
Sehr gerne. Und vielen Dank für die Einladung zum Podcast.
Was versteht man denn überhaupt unter einer Gesundheitsapp?
Ja, Gesundheitsapps sind Apps ähm, die sich mit also die eigentlich in der Kategorie Wellness angesiedelt sind. Das heißt, Gesundheitsapps fokussieren primär auf gesunde Personen, ganz im Vergleich zu Medizinapps. Medizinapps brauchen eine Zertifizierung, eine CE-Zertifizierung und äh können eben auch Personen, die bereits eine diagnostizierte Erkrankung haben, unterstützen. Noch einmal zurück zu den Gesundheitsapps. Die Gesundheitsapps, die sind vor allem im Bereich Prävention angesiedelt und umfassen viele Lifestyle Themen. Jetzt habt ihr euch aber schon 40 Gesundheitsapps genauer angeschaut. Welche waren denn da dabei und welche nicht? Ja, wir haben ein Set an Einschlusskriterien definiert für diese Gesundheitsapps. Äh prinzipiell haben wir ein eine Stichwortsuche gemacht und zwar nach den Kategorien Ernährung, Bewegung, Mental Health, also mentale Gesundheit und Symptomchecker. Und zwar wichtig, dass diese Apps ähm für die beiden gängigsten Betriebssysteme verfügbar sind, das heißt für iOS und für Android Benutzerinnen. Und so haben wir ähm eben mit dieser Stichwortsuche äh diese 40 Apps ähm in einer größeren Stichprobe zusammengesucht. Okay, das heißt, da waren Ernährungsapps dabei. dann Apps für mehr Bewegung im Alltag, Symptomchecker Apps und Apps für die psychische Gesundheit. Waren denn auch z.B. Rezeptapps dabei?
Leider nein. Also diese Stichwortsuche hat die gibt sozusagen immer die am häufigsten verwendeten Apps in der jeweiligen Kategorie wieder. Und bei Ernährung waren das ganz häufig Apps, die etwas damit zu tun haben, seinen Kalorienmenge zu berechnen und auch ähm zu tracken, das heißt ähm sich in einem bestimmten Kalorienziel zu bewegen. Bei den Bewegungsapps waren das häufig ähm Schrittzähler-Apps, aber auch Apps, die einen in der Durchführung von Workouts unterstützen können. Bei Mental Health waren einige Apps dabei, die eine Art Tagebuchfunktion haben, aber auch die Affirmationen für jeden Tag wiedergeben, also positiv für Affirmationen, die man sich selbst sagen kann. Und bei den Symptomcheckern ähm waren auch sozusagen Symptomtracker dabei, wie z.B. ähm das Tracken von äh dem weiblichen Zyklus oder die der Einnahme von Medikamenten. Ganz generell, worauf sollte ich denn bei der Auswahl einer Gesundheitsapp achten? Was ist euch aufgefallen und was sind die einzelnen Punkte, die wichtig werden?
Zuallererst wichtig bei sich selbst eine App runterlädt. ist den Zweck zu wissen. Also, wenn ich jetzt z.B. die Absicht habe, mich gesünder zu ernähren und ich suche im Appstore nach gesunder Ernährung, dann muss ich mir einfach wirklich durch mehrere Apps durchschauen und schauen, was ist die Zweckbestimmung von dieser App, weil wenn die Zweckbestimmung dieser App jetzt nur ist abzunehmen, dann wäre wahrscheinlich keine gesunden Rezepte drinnen finden. Und ähm genauso ist es bei den anderen Kategorien. Ich muss also selbst zuerst wissen, Was möchte ich mit dieser App bezwecken? Und dann kann ich mir in weiterer Folge Gedanken machen, wie qualitativ gut ist diese App?
Okay. Und woran erkenne ich, dass eine App qualitativ gut ist?
Da gibt's mehrere Kriterien in dieser in diesem Projekt, dass wir durchgeführt haben, wo wir eben diese 40 Apps uns angeschaut haben, haben wir ein Großteil der wissenschaftlichen Literatur, die es dazu gibt, äh um die Qualität von Apps zu bewerten, durchgeschaut. Und wir haben da ein wir haben 37 sozusagen Kategorien wir haben 37 Kategorien herausgefunden, die für eine qualitativ hochwertige App wichtig sind. Jetzt ist uns aber klar, es hat eigentlich niemand die Zeit, sich diese 37 Fragen selbst zu beantworten. Und äh wir haben dann für diese 40 Apps, die wir uns durchgeschaut haben, diese 37 Fragen beantwortet und haben dann festgestellt, bei manchen Kategorien ist die Zielerreichung ähm der Apps sozusagen am schwierigsten. Und diese Fragen haben wir dann sozusagen in einer kürzeren Checkliste zusammengefasst. Und in dieser kürzere Checkliste, die umfasst dann sechs Fragen und diese sechs Fragen sind die eben was am kritischsten waren in der Beantwortung. Und ähm so haben wir sozusagen herausgefiltert, was was ist am wichtigsten und dazu zählen unter anderem das Vorhandensein eines Impressums oder was in der Datenschutzerklärung steht, falls das eine gibt, ähm wie sind meine Daten verschlüsselt? Habe ich z.B. ein Benutzerkonto, dass ich verwenden kann und eine Passworteingabe ähm damit meine Daten wo eben verschlüsselt und nicht frei und offen herumliegen. Ähm genau. Zur Checkliste werden wir später noch kommen. Vielleicht können wir kurz die einzelnen Kategorien durchgehen, die euch angeschaut habt und zwar starten wir mal mit den Ernährungsapps. Worauf sollte ich denn da besonders achten?
Im Hinblick auf ähm den Zweck, den ich damit erzielen möchte, muss man eben schauen, vor allem beim sehr jungen Publikum, dass wenn man nach Ernährung sucht, nicht gleich in diese Abnehmschiene hineingerät. Das ist uns eben aufgefallen, dass eigentlich acht von zehn Apps, die wir uns in der Kategorie Ernährung angeschaut haben, die zielen nur auf Abnehmen ab. und nicht auf ähm vollwertige regionale und gesunde Ernährung. Also, das ist das Wichtigste im Bereich Ernährung, dass man eben den Zweck anschaut und dann vielleicht auch die Suche sozusagen verfeinert und nicht nur Ernährung eingibt, sondern gesunde Ernährung, Kochrezepte und dann findet man gleich was anderes wie wenn man nur Ernährung eingibt.
Mhm. Ich kann mich erinnern, dass auch einige Apps dabei waren, die quasi Werbung fürs Intervallfasten. gemacht haben. Ähm da ist die wissenschaftliche Lage ja auch nicht eindeutig. Also ich glaube gerade wenn es um Ernährung geht, sollte man sich die App ein bisschen genauer anschauen. Ähm es hat eigentlich nur eine App gegeben in der Kategorie Ernährung, die tatsächlich auf wissenschaftliche Quellen referenziert hat. Also gerade in diesem Bereich ist es sehr wichtig zu schauen oder das ist allgemein wichtig vielleicht für alle Apps nochmal zu schauen, das Impressum anzuschauen, wer ist der Hersteller dieser App und dann vielleicht vielleicht nochmal diesen Hersteller zu googeln und zu schauen, wer kann das sein, weil wenn jetzt als Hersteller beispielsweise ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln da drinnen steht, dann kann man sie eigentlich vorher schon denken, wahrscheinlich ist der Zweck dieses App-Herstellers mir weitere Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen. Und wenn es z.B. Fachgesellschaft ist oder ein öffentlicher Anbieter, dann ist das wahrscheinlich ein besseres Zeichen.
Genau.
Okay. Wie schaut's mit den Bewegungsapps? aus. Äh, du hast vorher erwähnt, viele zählen einfach Schritte. Es gibt aber auch welche, die ohne zusätzliche Uhr funktionieren?
Ja, die gibt's tatsächlich. Ähm, es gibt eben Step Counter, wo man nicht einmal Konto anlegen muss, sondern die einfach nur den Zweck haben, die Schritte zu zählen, was prinzipiell total super ist, weil das kann jeder verwenden. Es ist kostenlos und indem man meine eigenen Schritte dokumentiert, hat man zumindest einen kleinen Überblick drüber, wie viel Alltagsbewegung man hat und es motiviert auch, also merke ich bei mir selbst, ich habe mehr das Ziel gesetzt, eine bestimmte Schrittanzahl am Tag zu schaffen und ich achte da wirklich drauf, dass ich das dann wirklich jeden Tag hinbekomme und die Alltagsbewegung wissen wir ja, das ist die trägt maßgeblich dazu bei, dass man auch lang gesund bleibt.
und man kann sie ja gegenseitig motivieren und so kleine Wettbewerbe starten. Das haben wir mal gemacht. und dann mal jeden Tag schaut, wer dann die meisten Schritte am Tag gemacht hat.
Genau. Wobei dafür ist es dann wahrscheinlich wieder notwendig irgendwo ein Konto anzulegen, damit die Daten dann auch eindeutig zuordenbar sind und damit man dann vielleicht auch Teams gründen kann und äh und eben solche Challenges machen kann. Bei den anderen Apps in der Kategorie Bewegung beispielsweise eben diese Anleitung für Workouts äh ist es eben wichtig, dass man das wirklich so ausführt, wie es bebildert ist, weil man eben bei so Fitnessübungen kann man leichter mal was falsch machen. Also grundsätzlich wird auch dort empfohlen, einmal ähm sich das von einer professionellen Person zeigen zu lassen und dann in weiterer Folge Home-Workouts mit so einer App zu machen. Also bei gewissen Apps braucht man wahrscheinlich ein bisschen Vorwissen, um die gut verwenden zu können.
Ganz genau. Also, wenn man noch nie eine Kniebeuge gemacht hat, die auch die kann man falsch machen, sollte man wirklich sie einmal z wie mache ich das richtig und dann kann man eigentlich mit solchen Trainingsplänen auch gut arbeiten. Eine weitere Kategorie waren Symptomchecker Apps. Vielleicht kannst du nochmal kurz erklären, was das überhaupt ist und kann ich denen vertrauen. Ja, also Symptomchecker und ich hab vorher schon kurz gesagt, auch Symptomtracker sind Apps, die bestimmte Symptome dokumentieren und zwar jetzt nicht im Freitext, das nicht so wie in einem Tagebuch, dass ich da jetzt reinschreib, heute habe ich Kopfweh, sondern ich habe meistens schon vorgefertigte Kategorien, wie z.B. ähm wie viel habe ich getrunken? Äh Zyklustracker habe ich vorher schon gesagt, ist z. auch ein Beispiel, auch die Medikationseinnahme, also wenn ich täglich ein Medikament einnehmen muss, dann kann man das eben mit so einer App äh speichern und für sich selbst ansehen. Gut ist auf alle Fälle immer, wenn ähm wenn ich gern selbst einen Überblick haben möchte, dann ist es natürlich gut, wenn ich solche Symptome mittracke. Man muss das jetzt aber nicht auf einer App machen. Man könnte das auch ganz normal in ein Papierkalender reinschreiben. Der Vorteil ist halt ich habe halt eine bessere Übersicht, wenn ich es irgendwo digital dokumentiere. Der Nachteil ist ja, man muss sie anschauen. Was passiert dann eigentlich mit meinen Daten? Wir neigen dazu, wenn wir eine App installieren, klicken wir weiter weiter okay. Okay. Und dann geht's los. Und das was bei weiter weiter und okay drinnen stand, das haben wir dann nicht durchgelesen und oft stehen da Dinge drinnen, die uns nicht so bewusst sind, wie beispielsweise, dass meine Daten an Dritte weitergegeben werden können, wenn das im geschäftlichen Ermessen des App-Herstellers ist. Jetzt muss man überlegen, was ist das, was ist im Ermessen oder im geschäftlichen Ermessen des App-Herstellers? Wenn diese App z.B. von äh von einem großen Sportartikelhersteller ist, dann ist es wahrscheinlich in seinem Ermessen meine Daten so weiterzugeben. dass ich äh ein Produkt konsumiere und das muss man deshalb ist es eben so wichtig, dort dieses Bewusstsein zu schaffen, was passiert mit meinen Apps und auch wo werden meine Daten verarbeitet. In Europa haben wir ja durch ähm die GDPR, also diese Datenschutz-Grundverordnung in Österreich, eine gesetzliche Grundlage, wie Daten zu verarbeiten sind und welche Informationen vom Hersteller und Betreiber zur Verfügung zu stellen sind. Und wenn ihr jetzt eine App runterlädt, dann ist es nicht sehr unwahrscheinlich, dass die vielleicht nicht aus Europa kommt und nicht der GDPR unterliegt oder der Datenschutz-Grundverordnung in Österreich. Und dann muss ich mir das einfach genau anschauen, weil sonst kann e sein, dass meine Daten in den USA verarbeitet werden, dass sie dort wahlweise äh weiterverkauft werden und auch verwendet werden, um eben wieder gezielte Werbung an mich zu adressieren.
Mhm. Das gibt Aber wahrscheinlich für alle Apps oder?
Das gilt für alle Apps. Ja.
Mhm. Und jetzt hast du erwähnt, dass man Symptomtracker oder Symptomchecker Apps verwenden kann, um z.B. Beschwerden zu dokumentieren. Was tut die App dann mit den Infos? Also spuckt die mir dann Diagnose aus und ich spar mir den Arzt oder prinzipiell so ein Symptomtracker dokumentiert und ich kann dann meine dokumentierten Daten beispielsweise auch am medizinischen Personal zur Verfügung stellen. Beispiel Blutdruck. Wenn ich jetzt jeden Tag meinen Blutdruck mess und irgendwo eintrag in ein Tagebuch, dann habe ich sozusagen ein Blutdrucktagebuch und das macht Sinn, wenn ich Herzbeschwerden habe und das dann einem Mediziner zeige, weil der sieht dann sozusagen, wie ist eigentlich der Blutdruck im Alltag. Andererseits gibt's eben auch diese Symptomchecker, die basieren meist auf so einem fragebogenbasierten Ansatz und versuchen dann aus einer Fülle von Diagnosen die auszuwählen, die in Frage kommen könnten. Und das hat Vorteile, hat aber auch Nachteile. Die Vorteile sind, wenn meistens ist man, wenn man direkt beim Arzt ist, weil man eben bestimmte Symptome Schrästrich Beschwerden hat, ist man aufgeregt und man vergisst einiges zu sagen, was man eigentlich sagen wollte. Wenn man da im Vorhinein so einen Symptomchecker in Anspruch nimmt, dann habe ich da beispielsweise während ich im Wartezimmer warte, dann habe ich da eine breitere Palette, die abgefragt wird und ja standardisiert sozusagen abgefragt wird. Also es wird jedem das gleiche gefragt. Äh das ermöglicht dann dem Mediziner, wenn er sich das anschaut, ähm umfassenderes Bild zu haben. Andererseits muss man sagen, diese Apps werden eben auch ohne die Begleitung eines Mediziners verwendet und können auch dafür sorgen, dass man sich über sich Sorgen macht, weil da eben äh Diagnosen rauskommen, die oder rauskommen können, die sehr unwahrscheinlich sind und die auch beängstigend sein können. Also, da muss man wieder Nutzen und Risiko abwägen.
Mhm. Und ich höre die Empfehlung raus, die App zwar als Unterstützung für den Arztbesuch zu verwenden, aber nicht statt einem Arztbesuch.
Ganz genau. Als letzte Kategorie habt sie euch angeschaut Apps, die die mentale oder eben psychische Gesundheit unterstützen sollen. Was gibt's denn da für Hilfsmittel oder was tun diese Apps und was ich was ist euch dabei aufgefallen? Die Funktionen von Mental Health Apps ähm dienen im Großteil dazu, ähm die Achtsamkeit zu verbessern. Das heißt, typische Funktionen dieser App sind so angeleitete Meditationen oder das Bereitstellen eben von Affirmationen, äh die man sich dann täglich anschauen kann und verinnerlichen kann und es sind auch Tagebuchfunktionen. Mm. Das macht durchaus Sinn, um achtsamer zu leben, wenn man wenn man eben diese Apps verwendet.
Da muss man vielleicht auch nochmal dazu sagen, dass ihr euch nur Apps angeschaut habt, die für gesunde Menschen gedacht sind und keine Apps, die z.B. für Menschen mit psychischen Erkrankungen gedacht sind.
Ja, ganz genau. Also, wie gesagt, die Gesundheitsapps zielen auf gesunde Personen ab, aber auch wenn ich als gesunde Person merke, habe irgendwie mehr Stress, durch die Arbeit, dann macht es durchaus Sinn, sich mit dem Thema Achtsamkeit zu beschäftigen und dazu kann man auch eine App verwenden. Okay, ihr habt euch ja nicht nur die Apps angeschaut, sondern ihr habt auch Nutzerinnen und Nutzer von Gesundheitsapps befragt. Und zwar wolltet ihr z.B. wissen, was den Menschen denn bei der Nutzung von einer Gesundheitsapp wichtig ist. Was ist denn da rausgekommen? Was haben die Leute euch erzählt?
Ja, also grundsätzlich, es wurden 200 Personen befragt. Ähm, also man diversen Altersschnitt und auch ähm diverse Geschlechterverteilung und die das was eben rausgekommen ist, ist, dass die Apps in den Kategorien Fitness und Bewegung und Symptomchecker für diese befragten Personen am wichtigsten waren. Man hat auch relevante Unterschiede im Bezug auf die Geschlechter feststellen können. Also Frauen verwenden Gesundheitsapps eher um äh die Gesundheit noch weiter zu verbessern, wohingegen Männer gerne Fitnessapps in Anspruch nehmen, um sozusagen ihre Trainingsleistung zu verbessern. Insgesamt finden jüngere Personen die Verwendung von Gesundheitsapps wichtiger als ältere Personen und Personen, die bereits an chronischen Erkrankungen leiden, finden die Verwendung auch wichtiger als Personen, die gesund sind. Was den Nutzerinnen darüber hinaus ziemlich wichtig ist, ist, dass eben kein kommerzieller Zweck hinter der Funktion dieser App liegt. Das heißt, ähm dieses Ständige Anbieten von Abos und Kaufoptionen wird als sehr negativ empfunden. Also entsprechend werden diese Werbeeinschaltungen, die ja auch als Werbung gekennzeichnet sein müssen in einer App störend empfunden. Und was wir auch festgestellt haben, ist, dass die Zahlungsbereitschaft für Gesundheitsapps nicht vorhanden ist. Also die Personen wollen eigentlich kein Geld für Gesundheitsapps ausgeben. Ich unterbreche jetzt kurz, dir gefällt, was du hörst. und du glaubst, dass das Thema auch andere interessieren könnte, dann erzähl ihnen doch von gesund informiert und drück am besten auf Folgen, damit du keine Folge mehr versäumst. Du kannst unseren Podcast auch teilen und bewerten. Das hilft uns noch mehr Menschen zu erreichen. Danke für deine Unterstützung und schon geht's weiter. Das heißt, ich nehme mit, dass die Leute eigentlich keine Apps wollen, die ähm Werbung macht oder die irgendwas verkaufen möchte als einen kommerziellen Zweck verfolgt, aber gleichzeitig wollen sie auch kein Geld für Apps ausgeben. Das ist in der Realität wahrscheinlich ein bisschen schwierig und oft ist der kommerzielle Zweck ja gar nicht so einfach erkennbar oder.
richtig. Ganz genau. Also es ist sehr widersprüchlich.
Ja, jetzt haben wir einige Aspekte gehört, worauf man achten sollte, wenn man eine Gesundheitsapp verwenden möchte. Jetzt habe ich mir das natürlich nicht alles gemerkt. Wie kann ich denn selbst prüfen, ob eine Gesundheitsapp vertrauenswürdig ist?
Jetzt sind wir bei der Checkliste angelangt. Äh man kann sich auf gesund-informiert. Die Checkliste, das ist quasi das Endergebnis von diesem Projekt anschauen. Man kann sie auch als PDF runterladen und da sind eben diese sechs Fragen drinnen, die besonders wichtig sind und diese Fragen, die kann ich für mich selbst beantworten. Das beginnt z.B. damit ist ein Impressum vorhanden? Ja, nein, in Österreich in Klammer sozusagen und es steht auch in der Checkliste bei den hilfreichen Tipps in Österreich. ist ein äh Impressum gesetzlich vorgeschrieben. Also, wenn ihr das nicht auf den ersten Blick finde, dann ist das eigentlich schon einmal kein gutes Zeichen. Dann ähm kann ich mir anschauen, wie wird mit meinen Daten umgegangen? Kann ich eben ein, also kann ich ein Passwort und ein Benutzername vergeben? Habe ich ein Konto, dass ich erstellen kann? Das ist zum einen eben gut, weil meine Daten dadurch verschlüsselt sind und ähm gesichert, wo liegen. Auf der anderen Seite ist es oft ganz schwer so ein Konto wieder zu löschen und auch das muss ich mir anschauen. Also wie viel Schritte brauche ich eigentlich, um das Konto wieder löschen zu können? Weiterer Punkt ist eben die Werbefreiheit bzw. die eindeutige Bezeichnung oder Kennzeichnung von Werbung in Apps. Ähm haben wir auch festgestellt, dass ganz oft eben Werbung angezeigt wird, gerade was diese Abo Optionen betrifft, die nicht als Werbung gekennzeichnet ist. Und diese Checkliste, die kann man auf gesund informiert sich nochmal ganz genau anschauen und und selbst sozusagen entscheiden, ähm was ist für mich da jetzt wichtig und was nicht. Vielleicht ein Punkt zum ganzen Datenschutzthema da drinnen. Also, ich weiß, es ist total unrealistisch sehr 50-seitige Datenschutzerklärung durchzulesen. Und deshalb haben wir dort auch bei den hilfreichen Tipps reingeschrieben, man kann nach gewissen Schlüsselwörtern suchen. Man kann z.B. suchen nach nach USA, weil wenn Daten in den USA verarbeitet werden, dann steht es dann auch mit USA meistens so drinnen oder man sucht nach dem Stichwort Dritte, wenn man eben wissen will, werden meine Daten an Dritte weitergegeben und so kann man sie eigentlich durch diese seitenlangen Datenschutzerklärungen durcharbeiten. Und was dabei auch noch wichtig ist, das ist uns auch oft aufgefallen, ähm meistens Wenn ich ein Konto erstelle, muss ich schon in der Kontoerstellung den allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen. Das ist meistens so ein eine Checkbox, wo ein Hackel setzt und die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind dort als Link hinterlegt. Die meisten hackeln das an und klicken weiter eben, damit man die App verwenden kann. Aber oft finden sich diese Datenschutzerklärungen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das heißt, die musst die eigentlich einmal antippen und da drinnen danach suchen. Wenn ich den allgemeinen Geschäftsbedingungen einmal zugestimmt habe, dann ist es nicht mehr so einfach, dem Nachhinein zu finden.
Ich fühle mich ertappt. Ich mich auch.
Wir akzeptieren die AGB ohne sie jemals gelesen zu haben. Aber auf jeden Fall ein hilfreicher Tipp sich das einmal wirklich anzuschauen. Genau. Die Checkliste, da wird mich jetzt noch interessieren, sagt mir die Checkliste dann am Ende, das ist eine gute App, verwende sie oder das ist eine schlechte App. Verwende sie lieber nicht. Oder was ist das Ergebnis der Checkliste?
Die Checkliste kann eine Richtung vorgeben. Also sie wird nie eindeutig sagen können, das ist eine gute oder eine schlechte App, weil das auch vom Nutzen dieser App abhängt. Wenn ähm der Nutzen für mich persönlich das Risiko der Verwendung dieser App übersteigt, dann ist sie wahrscheinlich sinnvoll. Beispielsweise jemand mit einer chronischen Erkrankung ähm dokumentiert sein einen Blutdruck dann und kann das einem Mediziner zur Verfügung stellen, der ähm dann ist es sinnvoll und der wird das auch als viel sinnvoller empfinden als äh wenn ein weiß ich nicht ein Schüler mit 18 Jahren seinen Blutdruck dokumentieren soll. Also zusammengefasst, man muss immer den Nutzen gegen das Risiko abwägen und die Checkliste gibt einen einen Überblick über die Risiken.
Okay? Und dann muss ich aber immer selbst einschätzen, was das jetzt für mich bedeutet.
Genau.
Okay. Noch einmal zusammengefasst, was sind denn die Vorteile von Gesundheitsapps, aber was können auch Nachteile und Risiken sein? Vielleicht nochmal ganz kurz, was wir schon besprochen haben.
Mhm. Also, Vorteile von Gesundheitsapp sind tatsächlich, dass sie den Lebensstil sozusagen trainieren. Das heißt, man kann sich mit Gesundheitsapps als gesunde Person m gesünderen Lebensstil aneignen. Beispiel Ernährung. Also, wenn jetzt ein paar Kilo abnehmen möchte, dann macht es ja auch Sinn, dass ich mal eine Zeit lang meine Kalorien mittracke. Sollte halt kein Dauerzustand sein oder ich möchte mehr Alltagsbewegung. Es macht Sinn, dass ich eben meine Schritte mitzähle oder meine Workouts tracke. Äh Beispiel Mental Health ähm ich möchte mehr Achtsamkeit natürlich, das ist super, wenn mir mein Handy einmal am Tag Push-Notification schickt, dass sie mir vielleicht mal kurz hinsetzen soll. dann weiß nicht 5 Minuten in die frische Luft gehe und mir ähm diese Zeit nehme und auch bei den Symptomtrackern, also gut, wenn man an Medikation erinnert wird, die man täglich nehmen soll oder wenn ich weiß ähm wie regelmäßig der weibliche Zyklus ist, hat seine Vorteile, das zu wissen. Der Nachteil kann sein, dass man sich überfokussiert, also dieses ganze oder gar nicht Prinzip, wenn man dann eben nur mehr mit diesen Apps arbeitet und das Drumherum vergisst und eben in so Rabbit Hole, also so ein Hasenbau hineingerät und und nicht mehr rauskommt und ähm damit dann eigentlich auch ungewolltes Verhalten fördert. Ähm wie eben z.B. nur der Fokus auf Abnehmen, wenn man nach Ernährungsapps sucht. Was war denn bei eurer Analyse besonders spannend? Oder anders gefragt, was hat euch überrascht? Womit habt sie nicht gerechnet?
Ja, ich bin sehr froh, dass diese Frage gestellt wird. Das ist nämlich wirklich äh interessant eben bei dieser Befragung mit den 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hat sich herausgestellt, dass Datenschutz und Daten und Sicherheit der eigenen Daten kaum Bedenken auslöst und das war für uns sehr überraschend, weil eben das ist ein sehr prominenter Punkt in dieser Checkliste und wir haben eben festgestellt, dass mit den Daten eben in diesen angeschauten Apps nicht so achtsam umgegangen wird und auch nicht gesetzeskonform. Und wenn man jetzt bedenkt, ähm wie das Empfinden dem Datenschutz gegenüber ist, beispielsweise bei der ELGA, bei der elektronischen Gesundheitsakte äh wird häufig angegeben, also Datenschutz und Datensicherheit, das ist das allerwichtigste und dass niemand meine Daten sieht, der es nicht sehen darf. Und was beinhaltet die ELGA? Sensible Gesundheitsdaten. Womit oder was verarbeiten Gesundheitsapps? Sensible Gesundheitsdaten. Das heißt, ich habe die gleiche Kategorie von Daten in Gesundheitsapps und in der elektronischen Gesundheitsakte. Und bei im Zusammenhang mit der ELGA ist Thema total wichtig, aber im Zusammenhang mit den selbstinstallierten Apps ist es unwichtig. Das hat uns echt überrascht.
Mhm. Das finde ich auch sehr spannend. Zum Thema ELGA haben wir auch schon eine Folge aufgenommen. Also, falls dich das näher interessiert und du da auch Fragen zum Datenschutz hast, hör dir gern diese Folge einmal an. Ich kann mir erinnern, dass dass es auch ganz schwierig war, die Apps auszuwählen. Vor allem, weil eine App hat's einen Tag lang gegeben und am nächsten Tag war sie wieder weg. Wie waren eure Erfahrungen da?
Ja, wir haben eben festgestellt, was was wir eigentlich eh wissen, äh der App-Markt, der ist sehr volatil. Das ist einfach ein Riesen-Geschäftssektor mittlerweile äh wo man sehr gut damit Geld verdienen kann. Ähm und wo es viele viele Apps jeden Tag gibt, die aber eben genauso schnell verschwunden sein können, wie sie aufgetaucht sind. Also, das ist jetzt nichts nachhaltiges, worauf man sich ein Leben lang verlassen kann. Also, selbst wenn ich jetzt ähm eine Gesundheitsapp installiere und dort dann meine Daten sammel, muss ich eigentlich damit rechnen, das kann sein, dass das von einem Tag auf den anderen vorbei sein kann und dass diese App nicht mehr unterstützt wird und infolgedessen mit den Betriebssystem-Updates auf den Mobiltelefonen auch nicht mehr funktioniert. Mhm. Und die Daten sind dann weg, wenn es die App nicht mehr gibt, oder?
Ja.
Okay. Also, wenn diese Firma bankrott geht und und nicht mehr gehostet wird, dann sind die Daten auch weg.
Mhm.
Mhm.
Also noch ein mögliches Risiko von Gesundheitsapps. Schauen wir noch ein bisschen in die Zukunft und zwar was glaubst du denn oder was habt ihr euch auch bei der Analyse gedacht? Wie werden Sie Gesundheitsapps weiterentwickeln? Stichwort künstliche Intelligenz. Was kommt da noch auf uns zu?
Ja, ich glaube, ich muss jetzt damit anfangen, die künstliche Intelligenz einmal kurz auszuklammern. Wir müssen uns in Österreich einmal zuerst Gedanken machen, wie kann man qualitativ hochwertige Apps für eine Gesundheitsversorgung zulassen, damit sie dann eben auch von dem bestehenden Gesundheitssystem finanziert werden können. Also Stichwort Apps auf Rezept und des weiteren haben wir festgestellt, dass eine App allein zwar gut ist, um gewisse da zu sammeln, aber nie den Effekt hat, wie wenn eine App in ein größeres Netzwerk eingebunden ist. Eben spricht da Herzmobil an. Herzmobil ähm ist ein Disease-Management-Programm für Herzinsuffizienzpatienten und das ist eingebettet in ein Netzwerk. Das heißt, die Daten, die in der App erfasst werden, die werden in eine gesicherte Infrastruktur übertragen. Dort werden sie dann von ähm DGKBs, also von ähm Pflegepersonen und von Ärzten angeschaut. Äh es bei Bedarf gibt's Rückmeldungen an die Patienten. Es gibt sozusagen dieser dieser Kreis ist geschlossen, also von der Datenübertragung. Es schaut sie jemand an und es gibt wieder jemand Rückmeldung dem oder der Person, die die Daten geschickt hat. Und es ist ein viel nachhaltigeres Konzept, als eine App allein verwenden zu können. Und wenn das einmal sozusagen etabliert ist, Dann kann man natürlich auch über künstliche Intelligenz nachdenken.
Mhm. Also noch sehr viel Potenzial, was Apps angeht, die für Patientinnen und Patienten gedacht sind. Wo finde ich denn geprüfte Infos zu Gesundheitsapps? Wo kann ich nachschauen und wo kann ich mich informieren, wenn ich noch mehr dazu wissen möchte?
Da gibt's mehrere Quellen. Eine haben wir schon erwähnt, das ist eben gesund-informiert. Wenn ich dann nach Apps suche, sozusagen auf der Website suche, dann kommt ganz schnell einmal die Checkliste, da gibt's auch den ausführlichen Bericht zu diesem Projekt ähm den man sich durchlesen kann. Das ist schon einmal sehr gute Informationsquelle. Eine weitere wäre die vom ähm Gesundheitsministerium bereitgestellte gesundheit. Also auch wieder im Suchbalken nach App suchen und die sich die Ergebnisse anschauen. Und eins der Ergebnisse, dass man dann dort findet, ist beispielsweise auch die neue eHealth-Strategie in Österreich. Haben wir irgendwas vergessen? Gibt's irgendwas, dass unsere Hörerinnen und Hörer noch zu Gesundheitsapps wissen sollten oder ist dir irgendwas ganz wichtig nochmal zu betonen?
Ja, ist also es hat sich nach dieser App-Evaluierung bei mir wirklich eingebürgert, dass wenn ich eine App runterlade, dann schaue mir wirklich immer das Impressum an und ich mache immer diesen ist, ich nenne das mittlerweile Impressum-Check. Ihr habt das auch meinen Kindern schon gesagt. Schaut Wer ist der Hersteller und googelt den Hersteller? Und wenn man dann sozusagen sieht, wer das ist, ähm dann kann man sie eigentlich ganz schnell erklären, wie diese Person oder dieses Unternehmen Geld verdient. Und dann kann man sie sozusagen fragen, möchte ich das so unterstützen oder lieber nicht. Und so treffe mittlerweile auch die Entscheidungen über die Apps, die ich bei mir installiere. Ich glaube, das kann man auch auf Webseiten übertragen oder sich dort einmal das Impressum anzuschauen und dann einzuschätzen, wie seriös das ist oder was mir da verkauft werden soll. Ganz genau. Gut, wir sind schon wieder am Ende dieser Folge angelangt und ich fasse das Wichtigste nochmal zusammen. Also, ich möchte es heute eigentlich ganz kurz halten und zwar habe ich mir gemerkt, dass es eine Checkliste gibt, die man verwenden kann, wenn man eine Gesundheitsapp verwenden möchte. Die Checkliste ist auf www.gesund-informiert. Kostenlos zu verwenden. Man kann sie online ausfüllen. Man kann sie als PDF herunterladen und damit kann man bekommt man mal einen ganz guten Überblick, wie vertrauenswürdig die App ist, die ich mir gerade anschaue und man kann auch Apps vergleichen. Liebe Angelika, was ist denn dein persönlicher Tipp für ein gesundes Leben?
Mein Tipp ist alles mit Maß und Ziel. Also, das gilt für ganz viele Bereiche. Das gilt für Ernährung, es gilt für Bewegung, es gilt für für die Erwerbstätigkeit, ähm für Stress. Also, es ist alles gut, wenn mit Maß und Ziel gemacht wird. Gibt's da auch eine App dafür?
Na, danke liebe Angelika, dass du heute bei mir warst und die Fragen beantwortet hast. Wir hoffen, diese Folge hat dir zu Hause gefallen und du bist auch das nächste Mal wieder dabei. Wenn du mehr zum Thema Gesundheit wissen willst oder den Podcast nachhören möchtest, dann schau auf unserer Webseite gesund-informiert. Wenn du Themen für uns hast, die dich interessieren, dann schreibe uns unter gesund-informiert@gfstmk.at.
Wir freuen uns schon auf ein Wiederhören. Bis dahin bleibt gesund und informiert. Baba, Bianca und Anja von Gesund informiert, deinem Podcast, der Gesundheit verständlich macht.